Xanthogensaures Kali — Xylole und Xylidine.
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X.
Xanthogensaures Kali siehe „Schwefelkohlenstof f".
Xanthorhamnin siehe „Oelbbeere n".
Xaxaquin, das Chininsalz der Azetylsalizylsäure, bildet ein farbloseskristallinisches Pulver, kommt in Form von Tabletten in den Handel undwird als Antipyretikum, besonders bei Influenza und Gelenkrheumatismusempfohlen.
Xerase, ein Hefepräparat, und zwar ein Gemisch aus Bierhefe, Trauben-zucker, Bolus und Nährsalzen, bildet ein graues Pulver, das grosse Aufsau-güngsfähigkeit für Sekrete besitzt und zur Behandlung von Wunden, Ge-schwüren u. s. w. Verwendung findet.
Xeroform = Tribromphenolwismut (Bismutum tribromphenolicum).Bi 2 Oü. OH . (0 . C e H 2 Br 3 ). Durch Einwirkung von Wismutchlorid oder Wis-mutnitrat auf Natriumtribromphenolat erhalten.
Gelbes, geruch- und geschmackloses Pulver, unlöslich in H 2 0 und inAlkohol. Man verordnet es innerlich als Darmantiseptikum; äusserlich benutztman es bei Wunden und Hautkrankheiten als Jodoformersatz.
Xeroform. .............. H Mk. 4,80; 1 kg Mk. 45,50
Xylam, ist ein wasserlösliches Fluorsilikat-Präparat von stark desinfi-zierenden Eigenschaften. Es findet als färb- und geruchloses Konservierungs-,Anstrich- und Desinfektionsmittel für Holzwerk Verwendung.
Chemische Fabrik Flörsheim Dr. H. Noerdiinger, Flörsheim-TJntermain
Xylenole:
Dr. F. Raschig, Chemische Fabrik, Ludwigshafen a. Rhein.
Xylole und Xylldine.
1. Xylole (Dimethylbenzole). C 6 H 4 (CH 3 )2. Drei isomereflüssige Kohlenwasserstoffe, die sich im Rohbenzol (siehe „Benzo 1" und„S t e i n k o h 1 e n t e e r") finden. Durch fraktionierte Destillation scheidetman daraus das Rohxylol ab, jedoch lassen sich nicht auf die gleicheWeise die einzelnen isomeren Xylole aus dem Rohxylol gewinnen. Man trenntsie nach einem ziemlich umständlichen Verfahren, das auf dem verschiedenenVerhalten des o-, m- und p-Xylols gegen HN0 3 , konz. H 2 S0 4 und rauch. H 2 SO,beruht. Alle drei Xylole sind farblose Flüssigkeiten und sieden zwischen 137und 142°; technisch am wichtigsten ist das m-Xylol, welches zur Dar-stellung verschiedener Teerfarbstoffe dient.
Xylol, S. P. 137—140° C .............. °/o kg Mk.
o-Xylol, techn...........; , 1 kg Mk. 1,75 ; -,o „
„ ehem. rein..........H „ 10,00 ; 1 „
m-Xylol, techn............1 kg „ 1,75; °/o „
„ ehem. rein............. V- .• 1 n
p-Xylol, techn...........1 kg Mk. 1,75 ; °/o „
ehem. rein.......... II „ fl .'6,00; 1 „
Xylole:
45,00150,00
85,00150,00
14,00150,00
50,00
■Wttlfing, Dahl & Co., A.-G., Barmen.
2. X y 1 i d i n e (A m i d o x y 1 o 1 e). C e H 3 (CH 3 ) 2 . NH 2 . Beim Nitrierenvon Rohxylol und nachfolgender Reduktion der gebildeten Nitroxylole erhältman ein Gemisch von Xylidinen, welches von den 6 Isomeren 4 enthält, undzwar der Hauptmenge nach as-m-Xylidin (NH 2 : CH 3 : CH 3 =1:2:4) undp-Xylidin (NH 2 : CH 3 : CH 3 =1 : 2 : 5). Auch das im Artikel „A n i 1 i n" er-örterte D. R. P. 139 457 ist für die Herstellung von Xylidinen nutzbar gemachtworden. — Für manche Zwecke kann das technische Xylidin direkt verwendetwerden, für andere ist eine Trennung nötig, wobei das m-Xylidin besonders