Ocker — Öfen.
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Presse ruht auf einem schmiedeeisernen Unterbau, in welchem die kräftige Stahlspindelverankert ist. Das Druckwerk ist mit schmiedeeisernem Presssockel ausgestattet:
WirklicherRauminhalt
ca. 1
Spindel-Durch-messer
ca. mm
Kelterbiet
Preismit Kupfer-stiefel
Mk.
Traubenkönnen auf-geschüttetwerden
ca. 1
Höheca. cm
Länge Breiteca. cm ca. cm
im Lichten
100015002200
l
550
800
1200
95110135
455050
110126155
110
126155
750,00
925,00
1425,00
Ocker siehe „Erdfarbe n".Ocker:
H. Cohn, Farbenfabrik, Neukölln b. Berlin,
Köllmsche Allee 44/48.
Öfen. Nach der Art der Heizung unterscheidet man 1. Öfen, worin diezu erhitzenden Körper sich mit den Brennstoffen in direkter Berührung be-finden, wo also eine besondere Feuerungsanlage fehlt; 2. Ofen, worin dieKörper nur mit der Flamme in Berührung kommen und durch diesesowie durch die heissen Ofenwände erhitzt werden; 3. Öfen, in denen dieKörper sich in Gefässen befinden, welche vonaussen erhitzt werden.
Zur ersten Klasse gehören die Herdöfen und die Schachtöfen.
la. Die Herdöfen bestehen aus niedrigen Feuerstätten oder Gruben,entweder ganz offen oder an einer oder mehreren Seiten von niedrigen WändeHumschlossen. Die Verbrennung des in direkter Berührung mit dem zu er-hitzenden Körper befindlichen Brennmaterials geschieht entweder durch natür-lichen Luftzug oder durch Gebläseluft.
1 b. Die Schachtöfen bestehen aus einem gemauerten, mehr hohenals weiten Raum (Schacht); seine obere Öffnung (Gicht) dient zumBeschicken mit den zu erhitzenden Körpern und Brennstoffen. Die festen undflüssigen Produkte werden durch Öffnungen an der Schachtsohle entfernt (ab-gestochen). Die Verbrennung des Brennmaterials geschieht durch unteneingeführte (entweder angesaugte oder durch Düsen eingeblasene) Luft; dieoben abweichenden Verbrennungsgase bestreichen auf ihrem Wege durch denSchacht das zu erhitzende Material. Man benutzt die Schachtöfen zum Röstenv*ö st ö f e n), zum Schmelzen (Schmelzöfen) und zum Verdampfen;
fH h H en VOn Über 4 ' 5 m Höhe bezeichnet man auch als Hochöfenw° , ' en )- Vielfach sind die Schachtöfen übrigens auch mit der noch zuoesprechenden zweiten Gruppe verwandt, indem sie dann eine besonderereuerung haben und nur die Flamme in den Schacht hineinschlägt; schliesslichheizt man Schachtöfen auch durch Generator- oder Gichtgase (G a s f e u e-r u n g). Zu den Schachtöfen gehört auch der Kupolofen, worin dasRoheisen für die Giesserei umgeschmolzen wird.
2. Diejenigen Öfen, bei denen die zu erhitzenden Körper nur mit derFlamme in Berührung kommen, werden allgemein als Flammöfen be-zeichnet; sie heissen auch Reverberieröfen, weil die Wärme von demerhitzten Ofengewölbe zurückgestrahlt (reverberiert) wird. Im besondernkann man die Flammöfen trennen in S c h a c h t f 1 a m m ö f e n , die schonoben bei den Schachtöfen erörtert sind, und in die eigentlichen Rever-berieröfen, auch als Herdflammöfen bezeichnet. Es sind mehrlange und weite als hohe Räume mit wagerechter oder wenig geneigter Sohle,bei denen das zu erhitzende Gut von dem Brennmaterial durch eine Mauer(Feuerbrücke) getrennt ist, so dass es nur von der Flamme getroffenwird. Im übrigen wendet man auch bei Flammöfen häufig die Gasfeuerung an.3. Diejenigen Öfen, in denen sich besondere Gefässe zur Aufnahme deszu erhitzenden Gutes befinden, werden allgemein Gefässöfen genannt.Der Heizraum ist bei denselben teils schachtförmig, teils kuppeiförmig, auch