Druckschrift 
Auskunftsbuch für die chemische Industrie
Entstehung
Seite
864
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

864 • Natriumverbindungen.

132 265, welches die Gewinnung von Natriumsulfiden aus Schwelgas betrifft,ist im Artikel „Schwelgas" erörtert. Neuere Verfahren zur Darstellungvon Natriumsulfiden finden sich in folgenden Patenten: 1 D. R. P. 194 882,Amer. Pat. 903 136, 914 271, 915 633. — Man fasst die Natriumpolysulfideunter dem Namen Natronschwefelleber zusammen.

Schwefelnatrium, techn., krist., für Gerbereizwecke....... °/o kg Mk. 13,00

„ „ konz., geschmolzen.......... °/ 0 „ „ 23,00

„ Pulver, grob . . . .......... °/o „ „ 40,00

„ (mehrf.), geschmolzen (Natronschwefelleber)

techn. rein............... »j 0 n n 42,00

„ (mehrf.), geschmolz. (Natronschwefelieb.), ehem. rein °/ 0 „ „ 120,00

(einfach), ehem. rein, krist. . . 1 kg Mk. 1,30; % „ „ 120,00

n M y, „ geschmolzen...... 1 „ „ 2,50

n „ „ „ entwässert....... 1 „ „ 4,00

„ (Sulfhydrat), flüssig 30° Be......... °/ 0 „ „ 48,00

(dopp.) flüssig 30° Be ........... °/ 0 „ „ 30,00

„ „ trocken.............. % „ „ 110,00

Schwefelnatrium:

Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover. [ Lehmann & Voss, Hamburg (s. Inserate).

Heinrich Kucks, Chemische Fabrik, Krefeld.

Natriumsulfhydrat:

Harkort'schc Bergwerke und Chemische Fabriken zu Schwelm und Harkorten, A.-G., Gotha.

Apparate zur Herstellung von Schwefelnatrium:

Techn. Büro für die ehem. Industrie Ludwig Wickop, Chemiker-Ing 1 ., Berlin-Wilmersdorf.

Öfen und Einrichtungen zur Herstellung von Schwefelnatrium liefert:

Otto Krueger vorm. G. Krueger, Biebrich a. Rh. (s. Inserat unter „Chem. Fabrikeinrichtungen").

45. Natriumsulfite.

a) Natriumsulfit (schwefligsaures Natrium; Natrium sulfurosum).Na 2 S0 3 . Zur Darstellung teilt man eine gegebene Menge Sodalösungin zwei gleiche Teile, sättigt die eine Hälfte mit S0 2 und führt das gebildeteBisulfit durch Vermischen mit der andern Hälfte in neutrales Sulfit über.Technisch gewinnt man es aus dem unter b) erörterten NaHS0 3 , indem mandessen Lösung mit der ihr äquivalenten Menge Kristallsoda neutralisiert, auf40° Be eindampft, klären lässt, abzieht und zum Kristallisieren bringt; eskristallisiert gewöhnlich mit 7 H 2 0. Nach dem D. R. P. 138 028 soll manNa 2 S0 3 aus ZnS0 3 gewinnen, indem man das Zinksulfit in Gegenwart vonH 2 0 mit NaCl und event. auch noch mit S0 2 behandelt. Das ZnSOs gewinntman aus den gerösteten Zinkerzen durch Behandlung mit S0 2 oder Röstgasen;man kann diese Behandlung in einer NaCl-Lösung vornehmen, wobei sogleicheine Lösung von ZnCl 2 und Na 2 S03 entsteht. Aus dieser Lösung kann dasNa 2 S0 3 durch Eindampfen oder Aussalzen mit NaCl ausgeschieden werden.Zweckmässig setzt man gleich einen genügenden Überschuss von NaCl demErze zu, wobei dann das Sulfit im Erzrückstande bleibt, von dem es durchAuslaugen getrennt wird.

Man benutzt das Na 2 S0 3 vielfach als A n t i c h 1 o r (s. d.), weiter zumKonservieren, als schwaches Bleichmittel u. s. w.

Natriumsulfit, techn. krist.................. % kg Mk. 20,00

„ „ Kristallmehl (Konservesalz)........ °/o „ h 16,00

,, „ entwässert............... °/o ,, » 45,00

„ chem. rein, krist.............. . . °/ 0 „ „ 25,00

„ „ „ entwässert............. °/o „ n 65,00

Natriumsulfit:

Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover. | Lehmann & Voss, Hamburg (s. Inserate).

Anlagen und Verfahren zur Herstellung von Natriumsulfiten richtet ein:

Otto Krueger vorm. G. Krueger, Biebrich a. Rh. (s. Inserat unter „Chem. Fabrikeinrichtungen").

b) Natriumbisulfit (saures schwefligsaures Natrium; Natrium,bisulfurosum). NaHS0 3 . Zur technischen Darstellung setzt man feuchte