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145,00250,00270,00
Manganverbindungen. 76^5
der Braunstein-Methode (s. ,,C h 1 o r") gewonnen, indem man die Laugenzur Entfernung von HCl verdampft, mit H 2 0 verdünnt und dann zu dem viertenTeil der Flüssigkeit NasCOä-Lösung zusetzt. Das hierdurch gefällte MnC0 3wird nach dem Auswaschen mit dem Rest der Flüssigkeit gekocht, wobei sichdas Mn wieder löst, während das Fe vollständig als Fe 2 (OH) 8 abgeschiedenwird. Die filtrierte Lösung ergibt beim Verdampfen hellrötliche Kristalle vonMnCl 2 + 4 H 2 0, die an feuchter Luft zerfliessen. Es wird in der Färberei be-nutzt; die Chlorbereitungsrückstände verarbeitet man meistens direkt wiederauf Mn0 2 (vgl. den Artikel ,,C h 1 o r"), das dann aufs neue zur Cl-Gewin-nung dient.
Manganchlorür, techn. krist. eisenfrei.......... % kg Mk. 26,50
„ „ entwässert, eisenfrei........ °/o „ „ 56,50
„ dopp. raffln, krist............ °/ 0 „ „ 32,00
„ ehem. rein, krist............ °/o „ „ 55,00
„ entwässert ... 1kg Mk. 2,30; °/o ,, „ 200,00Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
4. Manganoxyd, harzsaures. Es wird durch Schmelzen so-wie durch Fällen erhalten (vgl. ,,S i k k a t i v e") und ist ein wichtiges Trocken-mittel für die Lack- und Firnisfabrikation.
Manganoxyd, harzs. (Manganpräparat), geschmolzen.....°/ 0 kg Mk. 60,00
gefällt, Pulver.....% „ „ 105,00
RECOVERED MANGANESE
MANGANOXYDHYDRAT * MANGANCHLORÜR
LEHMANN & VOSS, HAMBURG.
5. Mangankarbonat (kohlensaures Manganoxydul; Manganumcarlonicum). MnC0 3 . In der Natur als Manganspat, künstlich durchFällung einer Lösung eines Manganosalzes (oder MnCl 2 ) mit Na 2 CÜ3 alsweisses, wasserhaltiges Pulver erhalten.
Mangankarbonat, techn. Ia............. % kg Mk. 88,00
„Ha............. °/o „ „ 54,00
ehem. rein............ . . °/ 0 „ „ 155,00
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
6. Mangan, ölsaures (Manganoleat; Manganum oleinicum). Einwichtiges Trockenmittel für die Firnis- und Lackfabrikation.
Manganoxydul, leinölsaures Ia............°/o kg Mk. 135,00
» „ Ha...........o/o „ „ 110,00
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
7. Manganoxalat (oxalsaures Manganoxydul; Manganum. oxa-licum). MnC 2 O ä . 5 H 2 0. Durch Fällen von konzentrierten Manganoxydul-salzlösungen oder von feuchtem Mangankarbonat mit wässeriger Oxalsäureerhalten. Weisses Kristallpulver, das in H 2 0 sehr schwer löslich ist. Gilt alsvorzügliches Mittel zur Darstellung von Sikkativen.
Manganoxalat, techn................°/ 0 kg Mk. 150,00
B ehem. rein.............1 „ „ 2,10
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
8. Manganoxyde.
a) Manganoxydul {Manganum oxydulatum). MnO. Durch Er-hitzen von Manganooxalat oder Manganokarbonat in Wasserstoff als grau-grünes Pulver erhalten; auch durch Glühen derselben Verbindungen unterLuftabschluss dargestellt. Es dient als grüne Anstrichfarbe.
Manganoxydul...................1 kg Mk. 5,00
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.