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Magnesiumverbindungen.
757
VIk. 10,00„ 20,00„ 25,00„ 37,00
°/o kg Mk,
°/o ,, n
74,00
175,00
3,00
%
kg
Mk
25,00
°/o
80,00
%
160,00
°/o
n
»
100,00
1
■>■)
»
6,50
sich beim Kochen mit H a O in tertiäres Magnesiumphosphat Mg 3 (P04) 2 . 7 H 2 0und HaPO» spaltet.
Magnesiumphosphat, techn. entwässert ... 1 kg Mk. 1,00;
„ gereinigt......1 „ „2,00;
„ ehem. rein...........
Königswarter & Ebcll, Linden vor Hannover.
15. Magnesiumsilikate (kieselsaures Magnesium, Magnesiumsilicicum). Finden sich in vielen Mineralien in mannigfacher Zusammen-setzung, teils wasserhaltig, teils wasserfrei. Hierher gehören Talk,Speckstein, Meerschaum, Serpentin, Olivin, die Doppel-salze Augit, Hornblende, Asbest u. s. w. Künstlich erhält mandurch Fällen von Magnesiumsalzlösungen mit Natronwasserglas einen weissen,gallertigen Magnesiumsilikatniederschlag von der Zusammensetzung
3 MgSiOs. 5 H 2 0.
Magnesiumsilikat für Ölbleiche...........
„ naturell, gereinigt .... 1 kg Mk. 1,00
gefällt, techn. Ia.....1 „ „ 1,80
i) Ha, .... 1 „ „ 1,30.„ ehem. rein............1
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
16. Magnesium sulfat (Bittersalz; schwefelsaures Magne-sium; Magnesium sulfuricum). MgSO ä . Der Hauptmenge nach gewinnt manes aus den Abraumsalzen (s. d.), und zwar trennt man den schwer lös-lichen Kieserit MgSO* + H 2 0 von den beigemengten Chloriden durch Aus-laugen. Zur Reinigung wird das mit 7 HaO kristallisierende Bittersalz ausheissem H 2 0 umkristallisiert.
Nach dem Amer. Pat. 714 984 unterwirft man eine durch S0 2 + H 2 0 zer-setzbare Mg-Verbindung der Einwirkung von S-Dämpfen, welche S0 2 und Luftsowie Feuchtigkeit enhalten, wodurch MgS0 3 und MgS0 4 entstehen. Das inH»0 lösliche MgSC>4 wird dann vom unlöslichen MgSÖ 3 getrennt, worauf manletzteres durch Oxydation ebenfalls in MgS0 5 überführt.
Bittersalz (MgSO« + 7 H 2 0) ist ein in farblosen rhombischen Prismenkristallisierendes Salz von intensiv bitterem Geschmack. 100 T. H 2 0 lösenbei 0° etwa 25 T., bei 10° 30 T., bei 20° 35 T., bei 50° fast 50 T., bei 105° (ge-sättigte Lösung) 132 T. MgS0 4 . Man benutzt es zur Darstellung von K 2 SOi,von BaS0 4 , zur Appretur baumwollener Gewebe, zum Beschweren der Seide,zum Weissfärben der Wolle, als Füllmittel in der Papierfabrikation sowie alsArzneimittel.
Magnesiumsulfat, gerein., techn. krist........
„ dopp. gerein., krist........
„ „ „ entwässert.....
„ ehem. rein,, krist.........
„ „ entwässert.......
Magnesiumbisulfat.............
Künigswartcr & Ebell, Linden vor Hannover. [ Lehmann & Voss, Hamburg (s. Inserate).
17. Magnesiumsulfit (schwefligsaures Magnesium; Magnesium sul-furosum). MgS0 3 + 6 H 2 0. Durch Zersetzung von MgC0 3 mit S0 2 in Gegen-wart von H 2 0 oder durch Mischen und Erhitzen der Lösungen gleicher Teilevon krist. MgSO« und knst. Na 2 SOs erhalten; in letzterem Falle kristallisiertMgS0 3 + 6 H 2 0 beim Erkalten der Lösung aus. Das Salz muss verschlossenaufbewahrt werden, da es leicht in Sulfat übergeht; 1 T. löst sich in 20 T.kalt H 2 0. Durch Einleiten von SO» in eine wässerige Suspension von MgOläss't sich auch Magnesiumbisulfit MgH 2 (S0 3 ) 2 erhalten.
Magnesiumsulfit, techn............... % kg Mk. 84,00
ehem. rein.......1 kg Mk. 4,50; °/ 0 „ „ 420,00
Magnesiumbisulfit, flüssig (30° Be).......... °/o „ „ 60,00
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
°/o kg
Mk
6,00
°/c „
12,00
u /o „
„
23,00
°/o „
„
17,00
"/o „
„
26,00
1 „
„
6,00