Bariumverbindungen.
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Barytweiss, gefällt (Blanc fixe) in Teigform Ia.......°/o kg Mk. 24,00
IIa . ,.....°/o „ „ 10,00
" » " " " " o/ 7 nn
Schwerspat, feinst gemahlen............. <° " » *> uu
Apparate zum Trocknen von Barytweiss:
Emil Passburg, Maschinenfabrik, Berlin NW. 23.
2. B a r y t g e 1 b siehe unter „Chromfarbe n".Bariumverbmdungen. Als technisch wichtig sind an Bariumver-bindungen zu nennen:
1. Baryt siehe 15. Barium oxyd.
2. Bariumazetat (essigsaurer Baryt; Baryum aceücum).
Ba(C 2 H 3 0 2 ) 2 .
Durch Neutralisieren von BaS oder BaC0 3 mit Essigsäure erhalten. Esbildet sehr leicht lösliche Kristalle. Man benutzt es in der Färberei undKattundruckerei zur Darstellung von Rotbeize (s. „Tonerdebeizen"), indemman es mit Alaun oder Aluminiumsulfat zersetzt.
Bariumazetat, techn................ °/o kg Mk. 85,00
„ gerein, krist.............. °/n „ , 115,00
„ ehem. rein, krist.......1 kg Mk. 2,80; °/ 0 „ „ 250,00
„ „ „ entwässert..........1 „ „ 3,30
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
3. Barium borat (borsaurer Baryt; Baryum, boricum). Ba(B0 2 )s.Durch Fällen von Barytwasser mit Borsäure oder (gewöhnlich) durch Um-setzen von Borax mit BaCl 2 erhalten.
Bariumborat, techn.- Pulver.............. 1 kg Mk. 2,25
„ ehem. rein............... 1 „ „ 3,00
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
4. Barium chlor at (chlorsaurer Baryt; Baryum chloricum).Ba(C10 3 ) 2 + H 2 0. Wird nach dem D. R. P. 89 844 durch Elektrolyse eines Ge-misches von BaCl 2 mit BaC0 3 in wässeriger Lösung bezw. Aufschwemmung dar-gestellt. Man benutzt Gefässe aus Blei oder Ton und arbeitet mit Stromdichtenvon 500—1500 Amp. auf 1 qm. Die elektrolysierte Lauge wird durch Ab-dampfen von dem grössten Teile des BaCl 2 befreit; in dem Rückstand trenntman Chlorat und Chlorid durch fraktionierte Kristallisation. Die Elektrolysegeht augenscheinlich so vor sich, dass das BaCl 2 zuerst unter Bildung vonBa(OH) 2 und Cl zersetzt wird; die Zersetzungsprodukte reagieren dann wiederaufeinander. Der Zusatz von BaC0 3 hat den Prozess nur zu unterstützen.
Durch diese elektrochemische Darstellung ist die frühere Gewinnungsart(Zersetzung von Kaliumchlorat mit Kieselfluorwasserstoff und Neutralisierender Lösung mit BaC0 3 ) zum grossen Teil verdrängt.
Das Bariumchlorat bildet monokline Prismen, die bei 120° ihr Kristall-wasser abgeben; es löst sich in 3 T. kalten, 0,7 T. heissen Wassers. Beiraschem Erhitzen explodiert es, ebenso durch Stoss und Schlag im Gemischmit brennbaren Stoffen. Es findet in der Feuerwerkerei zur Herstellunggrüner Flammensätze Verwendung.
Bariumchlorat, techn. krist..............°/o kg Mk. 95 00
Pulver ...............°/o „ „ 100^00
gereinigt, krist.............°/o „ „ 120,00
Pulvcr ...........°/o „ » 125,00
„ ehem. rem, krist............°/o „ „ 220,00
. Pu,ver ...........°/o „ „ 230,00
Bariumchlorat:
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
5. Barium chlorid (Chlorbarium; Baryum chloratum). BaCI 2 +2 H 2 0. Bei der Darstellung geht man entweder vom Witherit BaCOs oder vomSchwerspat BaSCU aus, wie dies schon unter „Bariumfarben" beiBarytweiss erörtert ist. Ist die Gewinnung des letzteren nicht beab-