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andauernd. Bei länger dauerndem Gebrauch ist die Dar-reichung von alkalischen Wässern (Apollmaris, Emser)den Tag über notwendig zur Vorbeugung der Ansamm-lung unresorbierten Trionals. Aus demselben Grundeist bei bestehender Obstipation Regelung des Stuhlgangeserforderlich. Nebenwirkungen nicht beobachtet, jeden-falls bedeutend geringer als beim Sulfonal.
599) R. Trional l,0(—2,0)
I). tat. dos. No. V. S. Abends Vi Stundevor dem Schlafengehen 1 Pulver zu nehmen-,hinterher 1 Glas heißen Wassers oder dergl.Ungueutum Acidi borici, Borsalbe. - Acidum bori-cum 1, TJnguentum Parafflnum 9. — (10,0 = 15 Pfg.)
Als reizlose und reizmildernde Verband- und Deck-salbe. Will man sie stärker haben und das TJnguentumParaffin! vermeiden, so kann man nach Recept No. 14verschreiben.
Unguentum basilicum, Königssalbe. — Oleum Oliva-ruiu i). Oolophonium, Gera flav., Sebum ovil.. au 3. OleumTerebinthinae 2. — (10,0 = 10 Pfg.; 100,0 = 75 Pfg.)Als reizende und eitererregende Salbe.
Unguentum Terebinthinae, T e r p e n t h i n s a 1 b e. — Tere-binthinae. Gera flav., Oleum Terebinthinae aä. — (10.0= 10 Pfg.)
Als reizende Verbandsalbe, stärker als die vorige.
0 Urethanum, 0 a r b a m i n s ä u r e - A e t h y 1 ä t h e r. — InWasser, Weingeist und Aether leicht lösliche Krystallevon schwachem Geschmack. — (1,0 = 10 Pfg.)
Reines Hypnotikum von nicht ganz sicherer Wirk-ung bei einfacher Schlaflosigkeit zu 2,0—4.0 in '/* bis7a stündlichen Gaben von 1,0—2,0. Gutes Hypnotikumfür Kinder, die das Mittel sehr gut vertragen. Kindervon 1—2 Jahren erhalten Gaben von 0,25, Kinder über10 Jahren 1.5—2,0—2,5 in Zuckerwasser. — Bei Manchentritt bald Gewöhnung an das Mittel ein.
600) R. Urethan. 6,0
Aq. destill. 40,0Aq. Menth, pip. 30,0M. I). S. Abends 3—3 Eßlöffel halbstündlichzu nehmen bis zur Wirkung. — 107 Pfg.(Schlaflosigkeit.)