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2 (1893)
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andauernd. Bei länger dauerndem Gebrauch ist die Dar-reichung von alkalischen Wässern (Apollmaris, Emser)den Tag über notwendig zur Vorbeugung der Ansamm-lung unresorbierten Trionals. Aus demselben Grundeist bei bestehender Obstipation Regelung des Stuhlgangeserforderlich. Nebenwirkungen nicht beobachtet, jeden-falls bedeutend geringer als beim Sulfonal.

599) R. Trional l,0(2,0)

I). tat. dos. No. V. S. Abends Vi Stundevor dem Schlafengehen 1 Pulver zu nehmen-,hinterher 1 Glas heißen Wassers oder dergl.Ungueutum Acidi borici, Borsalbe. - Acidum bori-cum 1, TJnguentum Parafflnum 9. (10,0 = 15 Pfg.)

Als reizlose und reizmildernde Verband- und Deck-salbe. Will man sie stärker haben und das TJnguentumParaffin! vermeiden, so kann man nach Recept No. 14verschreiben.

Unguentum basilicum, Königssalbe. Oleum Oliva-ruiu i). Oolophonium, Gera flav., Sebum ovil.. au 3. OleumTerebinthinae 2. (10,0 = 10 Pfg.; 100,0 = 75 Pfg.)Als reizende und eitererregende Salbe.

Unguentum Terebinthinae, T e r p e n t h i n s a 1 b e. Tere-binthinae. Gera flav., Oleum Terebinthinae. (10.0= 10 Pfg.)

Als reizende Verbandsalbe, stärker als die vorige.

0 Urethanum, 0 a r b a m i n s ä u r e - A e t h y 1 ä t h e r. InWasser, Weingeist und Aether leicht lösliche Krystallevon schwachem Geschmack. (1,0 = 10 Pfg.)

Reines Hypnotikum von nicht ganz sicherer Wirk-ung bei einfacher Schlaflosigkeit zu 2,04.0 in '/* bis7a stündlichen Gaben von 1,02,0. Gutes Hypnotikumfür Kinder, die das Mittel sehr gut vertragen. Kindervon 12 Jahren erhalten Gaben von 0,25, Kinder über10 Jahren 1.52,02,5 in Zuckerwasser. Bei Manchentritt bald Gewöhnung an das Mittel ein.

600) R. Urethan. 6,0

Aq. destill. 40,0Aq. Menth, pip. 30,0M. I). S. Abends 33 Eßlöffel halbstündlichzu nehmen bis zur Wirkung. 107 Pfg.(Schlaflosigkeit.)