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2 (1893)
Entstehung
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169
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der Epidermis — und Zerstörung der Milbengänge beiKrätze, weßhalb die grüne Seife früher als Antiscabiosumbenutzt wurde —, andererseits zu einer tiefgehendenEntzündung der Cutis, die nicht nur zur Resorption alterInfiltrate bei Hautkrankheiten, sondern in neuerer Zeitauch zur Resorption scrophulöser Drüsentumoren, undüberhaupt exsudativer Produkte (Pericarditis, Pleuritis,Peritonitis etc.) mit gutem Erfolge angewandt ist.Spiritus saponatus. Seif enspiritus. — Ist eine Auf-lösung neutraler Kaliseife in viel Spiritus und Wasser.Wäscht und schäumt nicht und ist zu nichts zu ge-brauchen. — (100,0 = 50 Pfg.; 200,0 = 75 Pfg.)(•Spiritus saponatus Hebrae oder Spiritus saponatusk a 1 i n u s wird nach folgender Vorschrift verschrieben:ö2o) E. Slipon, virid. venal. (2 Tl.) 60,0Alkohol. (1 Tl.) 30,0Spirit. Lavanditl. 10,0M. Filtra D. S. Hebras Seifengeist. — 65 Pfg.Dieser Seifengeist ist viel stärker an Seife und vorallen Dingen viel stärker alkalisch und endlich vielwasserarmer als der officinelle Spiritus saponatus. Darinliegt der alte Ruf des Höhnischen Seifengeistes be-gründet, denn gerade die starken Seifenwirkungen aufEpidermis und Cutis will man gegebenen Falles ebenausnützen. — Dieser Seifengeist ist zugleich ein gutesLösungsmittel für Chloroform, Ol. Terebinthinae, PixIiquida, Benzin und Aether und also alle in diesen Mittelnlöslichen Medicamente; er nimmt gleiche Gewichts-teile der genannten Mittel, zum Teil noch mehr auf.Spiritus saponatus Hebrae erweicht wie Sapo viridisbei kräftigem Einreiben in kurzer Zeit (10—15 Min.)die Epidermis, indem er sie zum Teil chemisch auf-löst ; im Uebrigen gebraucht ganz wie Sapo viridis.

Sapo niedicatus, M e die in i sehe Seife. — Eine harteXatron-Oelseife, die schlecht schäumt und wäscht. Lös-lich in Wasser und Alkohol. In der Apotheke in Pulver-form, geht sie in Stückform auch unter den Namen Haus-seife, Castilianische, Marseiller, Venetianische Seife. —In Berührung mit sehr viel Wasser zersetzt sich die Seifein saure, unlösliche und basische, lösliche Salze; letztereverseifen durch ihr überschüssiges Alkali die Petto derHaut und sind also das Wirksame an der Seife, soweitdas Waschen mit Seife in Betracht kommt. — Die Seife