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2 (1920)
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753
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Bosinarinus.

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ltoseuseife Bochh.1 kg Talgkernseife wird geschmolzen, mit 10,0Zinnober, 10,0 indisches Qeraniumöl und 5,0 Mo-ftchustinktur vermischt und in Formen gegossen.

Sachets ä la rose.Riechkissen mit Rosen.1000 g Corpus ad pulv. odor. (Bd. II, S. 155) par-fümirt man mit: Ol. Rosae 1,0, Ol. Geranii 0,25in Spirit. Jasmini 50,0.

Tinctnrn Rosae (e petal. recent).

Rp. Flor. Rosae recent contus. 100,0

Spiritus 50,0.

Tinctura Rosae acidula.

Rp. Flor. Rosae rubr. 50,0Acidi sulfur. dilut. 10,0Aquae fervidae 250,0.

Nach 3 Stunden fügt man hinzu

Spiritus 25,0

presst und stellt 250,0 Filtrat dar.

Cnguentum rosatnm molle.Rosen-Creme.Wie Mandel-Creme Diktebich (Bd. I, S. 285), dochmit 2,0 Rosenöl.

T Danziger Goldwasser ist ein feiner, mit Blattgold versetzter Likör, welcher durch-Liösen von Zucker in einem weingeistigen Destillat aus Rosenblättern, Lavendel, Zimrntund anderen Gewürzen hergestellt wird. (Pharm. Zeitg.) Vergl. auch Bd. I, S. 847.

Haarbalsam von Muldbb. Ein wässeriger, karbolsäurehaltiger Rosenblätterauszug., Bosenpflaster ist ein altes Hausmittel, das durch längeres Ausziehen von Rosen-

blättern mit Olivenöl, Kochen mit Rübensaft und Minium nach Art des Empl. fuseum«'abgestellt wird.

Rosmarin us.

Gattung der Labiatae Ajugoideae Rosmarlneae.

RosmarinuS officinaÜS L. Heimisch im ganzen Mittelmeergebiet. Immer-grüner Strauch mit in der Jugend filzig behaarten Aesten und dicht gestellten Blättern(vergl. unten). Blüthen an kleinen, achselständigen Zweigen, zu wenigen eine kleineTraube bildend, sehr kurz gestielt, mit kleinen eiförmigen Deckblättchen. Kelch eiförmig-glockig, zweilippig mit konkaver, sehr klein dreizähniger oder fast ungetheilter Oberlippe,zw eispaltiger Unterlippe und nacktem Schlünde. Korolle mit innen kahler, am Schlündeetwas erweiterter Bohre, zweilippig, mit aufrechter, ausgerandeter oder kurz zweispaltigerOberlippe un( i abstehender, dreilappiger Unterlippe mit sehr grossem, genageltem, herab-hängendem Mittellappen. Weisslich oder blassblau. Nur die zwei vorderen Staubblätterlertil, unter der Oberlippe aufsteigend. Nüsschen kuglig-eiförmig, glatt. Verwendungfinden die Blätter oder blühenden Spitzen:

Folia Itosmarini (Ergänzb. Helv. Austr.) seu Rorismarini. Folia Anthos.ßosmarinblätter. Herbe de romarin (Gall.). Rosemary Leaves.

Beschreibung. Die Blätter sind sitzend, lederig,liaeal, bis 3 1 /, cm lang, bis 6 mm breit, stumpf, ganzrandig,a m Rande stark zurückgerollt und dadurch unterseits tiefnnnig, oberseits durch den vertieften Mittelnerv längsgefurchtu nd kahl, unterseits filzig.

Epidermis der Oberseite ohne Spaltöffnungen, ihre ZellenPolygonal, dickwandig, die der Unterseite mit wellig-polygona-len und zarter wandigen Zellen und mit Spaltöffnungen. Bei-derseits mit starker ßuticula. Unter der Epidermis der«erseite ein einschichtiges, kollenchymatisches Hypoderm,T °n dem sich Keile zu den stärkeren Nerven ziehen (Fig. 105).

An Trichomen trägt das Blatt: 1) Monopodial verästelte, leicht kollabirende Glieder-haare, deren Wände nur dünn und deren Endzellen kurz und scharf zulaufend sind (Fig. 106).Sl e werden 300 fi lang und an der Basis 30 fi breit. 2) Zwei-, selten vierzellige Köpfchen-haare mit ein- oder zweizeKigem Stiel. 3) Drüsenhaare mit meist achtteiligem Kopf. DieUnt er 1) erwähnten Gliederhaare sind besonders charakteristisch für die Droge. GeruchUll d Geschmack angenehm kampferartig.

Bestandttieile. 1 Proc. ätherisches Oel (vergl. unten).

Handb. d. pharm. Praxis II. 48

Fig. 105. Querschnitt durch ein

Rosmarinblatt, a Gefässbündel.

6 "Kollenchymatisches Hypoderm

c Kollenchymplatten.