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2 (1920)
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549
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ockensub-ieser Zahl'und Mehlergebendeler ganze

sr Asche,den, dasssung ein-ar Molyb-3) Be-

rgestelltenittel

Stickstofi-substauz

Proc.

12,3712,7313,0713,4113,7314,0514,3414,6314,9115,1915,4615,71

Oxygen*

ichen ge-uperoxyd,ken lässt,er einig«len hat!)von Ka-lässt.werdenzen einereilen Ka-raperoxydan siebMangan-Mangan-Antimon-sem oderunreinigtLerzweck-shen Ap-

Oxygenium.

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Parat, der ans einem schmiedeeisernen Rohre leicht von jedem Schlosser hergestellt werdenkann: Man füllt das horizontale weitere Rohr mit der Mischung aus Kaliumchlorat undMangansuperoxyd so an, dass es etwas bis über die Hälfte gefüllt ist, setzt die mitAsbest gedichtete Stirnplatte B ein, welche in der Figur auf dem Brette liegt, fixirt diesedurch Heraufklappen und Verschrauben des Bügels C und erhitzt das Rohr mittels der Gas-flamme. Der Sauerstoff entweicht durch das Rohr D und wird zunächst durch Kalilauge,dann durch Wasser und, wenn er völlig trocken sein soll, durch konc. Schwefelsäure ge-ltet. Wenn die Entwickelung schwächer wird, schiebt man die Gasflamme etwas weiternach rechts, um neue Partieen des GemischeB zu erhitzen.

Sauerstoff, komprimirter. Gegenwärtig wird kon primirter Sauerstoff in druck-B icheren Stahlflaschen zu verbältnissmässig billigem Preise in den Handel gebracht. Wo*lso der Bedarf nur einigermassen erheblich ist, wird man gut thun diesen comprimirtenSauerstoff zu beziehen. Vergl. Aqua© minerales, Bd. I, S. 347.

Eigenschaften. Farbloses, geruchloses, selbst nicht brennbares, aber die Verbrennung«nd Athmung lebhaft unterhaltendes Gas. Spec. Gewicht = 1,10563 (Luft = 1). 1 LiterSauerstoff wiegt bei 0° C. und 760 mm B. = 1,43028 g. Durch den Druck von 320 Atmo-8 Pbären lässt er sich bei 140° C. zu einer durchsichtigen hellblauen Flüssigkeit verdichten,Welche bei 184° C. siedet. 1 Liter Wasser löst unter gewöhnlichem Drucke bei+ 10° C. = 32 cem oder 0,0457 g und bei -f 20° C. == 28 cem oder 0,0400 g Sauerstoff.1 Liter Weingeist löst bei 15° C. = 280 cem Sauerstoff.

Sauerstoff unterhält die Verbrennung sehr energisch, ein nur glimmender Holzspahawennt in dieser Gasart mit sehr glänzender intensiver Flamme. Bei Gegenwart einiger'eicht oxydirbarer Stoffe (z. B. Phosphor), ferner durch die Einwirkung der elektrischen.Entladung wird der Sauerstoff in Ozon umgewandelt.

Aufbewahrung. Das Sauerstoffgas kann für längere Zeit nur in druckfesten Stahl-8 e iässen oder in Gasometern über Wasser aufbewahrt werden. Aus Gummisäcken undSeflrnissten Stoffsäcken diffundirt es allmählich.

Anwendung. Sauerstoffgas wird in allen den Fällen mit Vortheil eingeathmet,' n denen dem Blute bei dem Einathmen von Luft [nicht genügend Sauerstoff zugeführtWrr d, oder in denen für eine energische Oxydation im Blute gesorgt werden soll, z. B. beiAsthma, Dyspnoe, Chloroformvergiftung, Herzkrankheiten, Chlorose, Leukämie, bei Ver-gütung durch Leuchtgas oder Kohlenoxyd, zur Athmung der Luftschiffer in grossen Höhen., Aqua oxygenata. Sauerstoffwasser. (Häufig auch mit Ozonwasser verwechselt).

s unter 34 Atmosphären mit Sauerstoff gesättigtes Wasser. Der innerliche Gebrauch«eses Wassers ist ohne Nutzen, nur der eingeathmete Sauerstoff ist auf die Athmungv °n günstigem Einfluss.

II. Ozonum. Ozon. Oxygeuiuin ozonisatuni. Aktiver Sauerstoff. O a . Mol.6ew. = 48.

Darstellung. Wird dargestellt, indem man Sauerstoff (oder Luft) in besonderen»Ozonapparaten" der Einwirkung der dunklen elektrischen Entladung unterwirft. Mit denv ollkoramensten Apparaten kann man Gemische von Ozon mit Sauerstoff oder Luft miteinem Gehalte bis zu 8 Proc. Ozon erhalten. Werden solche Gemische von Ozon und Sauer-stoff bei dem Siedepunkt der flüssigen Luft abgekühlt, so werden Ozon und Sauerstoff ver-Us sigt. Beim Ansteigen der Temperatur entweicht vorzugsweise der Sauerstoff, währendei ne dunkelblaue Flüssigkeit mit einem Gehalt bis zu 80 Proc. Ozon zurückbleibt (Ladenburg).Eigenschaften. Das bisher erhaltene koncentrirteste Ozon enthielt ca. 86 Procentzon 0 3 (Ladknbüko) und stellte eine dunkelblaue Flüssigkeit dar vom spec. Gew. 1,456.le siedete bei etwa 120° C. und ging bei dieser Temperatur unter heftiger Explosiongewöhnlichen gasförmigen Sauerstoff über. In der Regel versteht man unter Ozon nichtas Aussige reine oder hoehprocentige Ozon, sondern Gemische von Luft oder Sauerstoff und2 °n mit einem Ozon-Gehalt, der bis zu 89 Proc. 0 3 steigen kann.. Man erkennt das Ozon an seinem eigenthümlichen (Phosphor-) Gerüche, fernern i°'S e nden Reaktionen: 1) Pflanzenfarben, wie Lackmus und Indigo, werden gebleicht.' "" ua Jakharztinktur wird gebläut. 3) Kaliumjodidlösung wird m Kaliumhydroxyd und