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lolum
CollempUstrum Mentholl 10 Prot. E. Dieterich.
Rp. MnBSae Collemplastri
800,0
Rhizomatis Iridis
88,0
Sandaracis
20,0
Acidi salicylici
Olei Resinae
SA 6,0
Fiat
Mentholi
S0,0
Aetheris
150,0.
383
Emplastrum Mentholi.
Menthol-Pflaster.
Bp. Emplastri Lithargyri 75,0
Cerae flavae 10,0
Resinae Pini 5,0
Mentholi 10,0.
Wie Ki.EPPERBElN'sches Pflaster *u gebrauchen.
Oleum Sentholi. (Münch. V).Rp. Mentholi 5,0
Olei Olivae 95,0.
Filulao Mentholi.Rp. Mentholi 2,0
Sacchari LactisGummi arabici ää 1,0.Fiant pilulae N. 30.
Pulvis Mentholi compositns albus.
WeisBes Mentbolin (Münch. V.).
Rp. Mentholi 3,0
Acidi borici 75,0
Sacchari Lactis 22,0.
Pultis Mentholi composltus fulcu».
Braunes Mentholin. (Munch. V.).
Rp. Mentholi 3,0
Acidi borici 75,0
Coffeae tostae 22,0.
Fiat pulvis subtilissimus.
Pulvis Mentholi cum Talco.
Lassar's Menthol-Puder.Rp. Acidi carbolici 1,0Mentholi 1,5
Talci veneti 47,5.
Pulvis sternutatorius cum Mentholo.Mentholschnupfpulver. Mentholi n.(Hamb. V.).Rp. Coffeae tostae pulv.
Mentholi ää 1,0
Acidi borici 6,0
Amyü Oryzae 12,0.
Spiritus Mentholi.
Mentholgeist. (Münch. V.).Rp. Mentholi 5,0
Spiritus Vini Gallici 95,0.
TJngueiitum Mentholi Lassar.Rp. Mentholi 2,5
Baisami peruviana 5,0
TJnguenti WilsoniiAdipis Lanae cum aqua ää 20,0.
Yaleriansäure - Mentholester. Validol (C l0 H 18 0.
Mentholum valerianicum.
C 5 H,0. Mol. Gew. = 240).
Darstellung. Man mischt 16 Th. Menthol mit 12 Th. Valerylchlorid und erwärmtdas Gemisch bis zum Aufhören der Salzsäureentwicklung auf dem Wasserbade. Alsdannmischt man das Beaktionsprodukt mit sehr verdünnter Natronlauge, nimmt es mit Aetherauf und trocknet diese Lösung mit Kaliumkarbonat. Das nach dem Abtreiben des Aethershinterhleibende Oel wird im Vacuum rektificirt. In 2 Th. des reinen Esters löst man 1 Th.Menthol auf.
Eigenschaften. Eine farblose eigenthümlich erfrischend (aber weder deutlich nachMenthol noch deutlich nach Baldriansäure) riechende Flüssigkeit von der Konsistenz desGlycerins, schwer löslich in Wasser, leicht löslich in Alkohol, Aether, Chloroform. Eslenkt die Ebene des polarisirten Lichtes nach links ab (1°). Beim Erwärmen mit Natron-lauge wird der Ester gespalten. Infolgedessen tritt der Geruch des reinen Menthols auf.Versetzt man die natronlaugehaltige Schicht mit verdünnter Schwefelsäure, bo tritt derGeruch nach Baldriansäure auf. Der Geschmack des Validols ist erfrischend, schwachbitter. — Für den reinen Valeriansäure-Menthylester obiger Formel berechnet sich dieKöTTSTORFER'sche Verseifungszahl 233,3. Das Validol ist nun eine Mischung von Valerian-säure-Menthylester mit Menthol. Die Bestimmung der Verseifungszahl ergab uns die Zahl162. Hieraus ergiebt sich, dass das Validol aus ca. 70 Proc. Valeriansäure-Menthylesterund 30 Proc. Menthol besteht. Zur Bestimmung der Verseifungszahl ist 4—6stündigesErhitzen erforderlich.
Anwendung. Man wendet es als Magenmittel mehrmals täglich zu 5—10 Tropfenauf Zucker, als Canninativum zu 10—15 Tropfen mehrmals täglich, ebenso als Analepticuin(belebendes Mittel) an. Sein Anwendungsgebiet dürfte noch erweitert werden.
Validolum effervescens enthält in 10 g Brausemischung — 5 Tropfon ValidoLDieselbe Menge Validol ist auch in je vier Validol-Praline's enthalten.