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2 (1920)
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330
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Magnesium phosphoricum.

Magnesium hydroxydatum in Aqua« Äntidotum Arsenici albi (Austr.) 75 gleichte gebrannte Magnesia und 500 g warmes Wasser sind unter Schütteln in einer fest-verschlossenen Flasche im Bedarfsfalle zu mischen und zu verabfolgen.

Magn^sie hydrate" (Gall.). Man vertheilt leichte gebrannte Magnesia in der 20 bis30fachen Menge Wasser und erhitzt diese Mischung während 20 Minuten zum Sieden.Dann bringt man sie auf ein leinenes Oolatorium, lässt die Flüssigkeit vollständig ablaufenund trocknet den Rückstand bei 50° C, bis er nicht mehr an Gewicht verliert. Er enthältalsdann etwa 31 Proc. Wasser.

Magnesiumoxyd absolut scnwefelsäurefrei. Für einige analytische Arbeiten,z. B. zur Bestimmung des Schwefels nach Eschka, bedarf man einer absolut schwefelsaureund schwefelfreien Magnesia, die man durch Fällen von Magnesiumnitrat mit Natrium-karbonat u. s. w. darstellt. Zur Prüfung werden 3 g mit wenig verdünnter Salzsäuregelöst, die Lösung wird mit Wasser auf 100 ccm aufgefüllt und in der Siedehitze mitBaryumchlorid versetzt: nach 12stündigem Stehen darf eich keine Ausscheidung vonBaryumsulfat zeigen.

Lac Magnesiae Mialhk.Me"decine blanche Mialhb.Ep. Magnesiae ustae 10,0

Aquae destillatae fervidae 70,0Sirupi Aurantii florum 70,0.

Bei Arsen-, Metall-, und Säure Vergiftungen, fernerals Abführmittel. Die Mischung wird nach einigerZeit gelatinös.

Magnesium hydricum pultiforme.Ep, 1. Magnesii sulfurici cryst. 30,0

2, Aquae destillatae 200,0

3. Liquoris Natni caustici q. s.

Man löst 1 in 2, filtrirt und fällt mit einem Ueber-schuss von 3. Der völlig ausgewaschene Nie-derschlag wird mit Wasser auf ein Gesammt-gewicht von 100 gebracht.

Mixtnra antacida Lue decke.Ep. Magnesiae ustae 12,0

Olei AmygdalarumGummi arabici ää 15,0Aquae destillatae 60,0.Bei Vergiftungen durch Mineralsänren.

Pasta Cacao cum Magnesia.

Chocolat ä la magne*sie de Desbrierres,Ep. 1. Massae cacaotinae 30,02. Magnesiae ustae 10.0.Man schmilzt 1 in massiger Wärme, mischt 2 zuund formt eine Tafel.

Pulvis antlepilepticus BaldingekEp. Magnesiae ustae 5,0

Foliorum AurantiiEhizomatis EheiVisci albi ää 2,0

Täglich dreimal eine Messerspitze voll.

Pulvis aperiens Gregor.

Ep. Magnesiae ustae 5,0

Ehizomatis Ehei 1,5

Ehizomatis Zingiberis 0,5.

Doses talea III. Alle drei Tage morgens 1 Pulver.

Pulvis dentifriclus Heise.Ep. Magnesiae ustae 10,0

Ossis Sepiae 50,0

Ehizomatis Calami 25,0

Ligni Santali rubri 15,0

[Olei Menthae piperitaeOlei Geranii ää 2,0].

Trochisci Magnesiae ustae.

I. Pastilli Magnesiae ustae (Ergfinzb.).

Trochisci parvi.Ep. Magnesiae ustae 1,0 g

Massae Cacao saccharatae 9,0 g.Man mische unter Erwärmen und forme 10 Pastillen.

II. Trochisci magnl.Ep. Magnesiae ustae 100,0

Massae cacaotinae saccharatae 200,0.Man forme 100 Pastillen. Mit Zucker bereiteteMagnesia-Pastillen werden nach längererAufbewahrung feucht und weich.

Magnesium phosphoricum.

Magnesium phosphoricum. Magnesiumphosphat. Phosphorsaure Magnesia.Phosphate de niagn<5sie. Magnesii Phosphas. MgHP0 4 + 3H 2 0. Mol. Gew. = 174.

Darstellung. Filtrirte Lösungen von 100,0 des krystallisirten Dinatriumortho-phosphats (Na a HP0 1 -f-12H 2 0, Natrium phosphoricum der Germ. IV) in 400,0 destillirtemWasser und von 60,0 krystallisirtem Magnesiumsulfat in 180,0 destillirtem Wasser werdengemischt und an einen kalten Ort (812° C.) gestellt. Nach Verlauf einiger Tage werdendie zarte Prismen darstellenden Krystalle in einem Colatorium gesammelt, mit etwasWasser abgewaschen und anfangs an einem schwach lauwarmen Ort ausgebreitet, bis sieverwittert sind, dann an einem wärmeren Orte völlig getrocknet und zu Pulver zerriebenaufbewahrt.

Eigenschaften. Das Magnesiumphosphat ist ein sehr weisses Pulver von schwacherdig-bitterlichem Geschmack, welches im Wasserbade erwärmt höchstens 5 Proc. am Ge-