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Unguenta.
Mercolintschurz Nr. 00 enthält 5 g Quecksilber, Nr. 0 und Nr. 1 je 10 g, Nr. 2 25 gund Nr. 3 50 g metallisches Quecksilber. Fabrikant: P. Beieesdoef & Co. in Hamburg.
Mitin ist eine leicht resorbierbare, geschmeidige Salbengrundlage, welche als eineEmulsion aus Fett mit etwa 50 Proz. serumartiger Flüssigkeit zu betrachten ist. Fabrikant:Kbewel & Co. in Köln a. Rh.
Oculill Carl Reichcls ist eine 3 proz. rote Präcipitatsalbe, die noch enthalten soll3,0 Eieröl, 1,5 Bienenwachs, 2 Tutia, 1,5 Kampher, ferner das Pulver von Fenchel, Salbeiund Käsepappelkraut.
Olan ist eine den Vasolimenten ähnliehe, mit Wasser emulgierbare Salbengrundlage.Fabrikant: Dr. W. Steknbeeg in Wutha-Eisenaeh.
Pastenstifte stellen harte, in Wasser leicht lösliche Arzneiformen dar. Vor der An-wendung müssen dieselben wie ein Bleistift zugespitzt und alsdann in Wasser getauchtwerden. Diesen Stiften können die verschiedensten Arzneimittel beigemischt werden. Fabri-kant: P. Beieesdoef & Co. in Hamburg.
Percutilan wird eine leicht resorbierbare Salbengrundlage der Wollwäscherei und-kämmerei in Döhren bei Hannover genannt.
Salbenleim ist eine Salbengrundlage, welche aus 30 Teilen weißem Zinkleim, 20 T.Glycerin, 50 T. Wasser, 48 T. Lanolin und 20 T. Zinkoxyd besteht. Das Lanolin wirddurch Verrühren mit der im Wasserbade aufgelösten Gelatine vermischt, dann das Ganzein Formen gebracht und nach dem Erkalten in Schachteln oder in Paraffinpapier ein-gewickelt aufbewahrt. Dem Salbenleim lassen sich die verschiedensten Zusätze einverleiben.
Salbenseifen sind aus Adeps bereitete Kaliseifen; dieselben mischen sich mit vielenMedikamenten und bilden, besonders mit Quecksilber verrieben, einen Ersatz für das Ung.Hydrarg. einer. , der unter dem Namen Sapocinereus in den Handel kommt. Fabrikant:P. Beiebsdorp & Co. in Hamburg.
Salbenstifte zur Behandlung umschrieben auftretender Hautkrankheiten haben dasAussehen und die Konsistenz der käuflichen Lippenpomade und werden aus Wachs undWollfett hergestellt. Man kann ihnen alle möglichen Arzneimittel beimischen. Fabrikant:P. Beieesdoef & Co. in Hamburg.
Dr. Schleichs dermatologische Präparate. 1 ) Ceraicreme: Rp. Past. cerat.,
Vaselin flav. ää 50,0, Zinc. oxydat. 10,0, Ol. Rosarum 5 gtts., Eosin. solut. 2 gtt., M. f. Ungt.
Ceralvaseline. Unguent. cerat. via frigida parat, hydricum. Man vermischtgleiche Teile Vaselin und Wachspaste und erwärmt; beim Erkalten in dem Augenblick, wobeide Komponenten zu ihrer natürlichen Konsistenz zurückkehren, gelingt die innigste Ver-schmelzung in der Reibschale. Dies ist auch der Moment, in dem Zusätze (Zink) zu machen sind.
Flüssige Nährgelatine mit Formalin. Man löst 10 g Nährgelatine durch Eintauchendes Reagierglases in warmes Wasser auf, gießt die Gelatine in ein Schälchen und fügt1—2 Tropfen Formalin hinzu.
Glutinceratcreme. Glutin, cerat. 90 Proz., calore solut. adde Zinc. oxydat. 9,0,Glycerin 3 gtts., Eosin 2 gtts., Ol. Rosar. 2 gtts., M. f. Pasta.
Marmorstaubseife. 750 g möglichst frisch bereiteter reiner Harzseife von bernstein-gelbem Farbenton (oder ein Gemisch des offizineilen Sapo dornest, in frust. flav. mit Sapokalinus im Verhältnis von 6:1) löst man zu dünnen Scheiben geschnitten in l x / 2 1 warmemWasser auf. Kocht die völlig gelöste Seifenlösung, so werden ihr 150 g Steral und 150 gWachspaste beigefügt. Man rührt nun um bis zur völligen Lösung. Dann werden 7 kgziemlich fein gesiebten und ganz weißen Marmorstaubes so hinzugefügt, daß die Marmor-körnchen möglichst gleichmäßig aus einem Gefäß wie ein Strahl herunterregnen. Stetes Um-rühren und gleichmäßigste Verteilung des Marmorstaubes ist unerläßlich. Derselbe darf sichnicht ballen. Dann kocht man zwischen l 1 /^ —2 Stunden unter Nachfüllen von 300 g Wasser,bis dicke Sirupkonsistenz (aber noch nicht gießbar) erreicht ist.
Pasta cerata, Wachspasta. 1 kg gelben Bienenwachses wird in einem großen Tiegelauf dem Wasserbade geschmolzen. Dann unter langsamem Eintropfen 100 g Liquor Ammoniicaustic. zugesetzt unter Abheben vom Wasserbade resp. vom Feuer. Dann setzt man nochso viel unter stetem Umrühren zu, bis cholestearinbreiartige Erstarrung erfolgt; die Mischungmuß leicht verrührbar bleiben. Dann wird auf dem Wasserbade so lange umgerührt, biseine ganz homogene, hellgelbe, weiche, wasserlösliche, nicht mehr körnige, flüssige Masse ge-bildet ist. Widerstrebt die homogene Emulgierung der Wachssäuren, so muß man dieselbedurch neuen Zusatz von Salmiakgeist erzwingen.
Peptonpasta. Rep. Pepton, sice., Amyli, Zinc. oxydat. aä 15,0, Gummi arab. subtil,pulv., Aqu. destill, sterilisat. ää 30,0, Lysol, Ol. Meliss. ostind. (Citronell.) ää gtts. 10, M. f.Pasta peptonat.
1 ) Aus „Neue Methoden der Wundheilung" von Dr. C. L. Schleich. Berlin 1900.Verlag von Julius Springer. Diese Präparate sind dem Fabrikanten durch Warenzeichengeschützt.