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Erg.Bd. (1908)
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725
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Unguenta.

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(s. d.). 2. Man verrührt 3,6 g Extr. Capsici fluidum nach Geekard (s. d.) mit 33,6 gWollfett.

Unguontum cereum, Ceratum simplex, Waclissalbe, Ccrat simple, Un-guento semplice (Helv.), Unguentum Simplex (Nederl., Belg.), Onguent simple(Belg.), Unguentum, Ointment (ü. St.). Helv.: 30 Teile weißes Wachs, 70 T. Olivenöl,10 T. Tinct. Benzoes aether. (Helv.). Unter sehr gelindem Erwärmen wird die verflüssigteMischung bis zum Verdunsten des Äthers gerührt. Nederl.: 30 Teile gelbes Wachs und70 T. Sesamöl. Belg.: Gleiche Teile (wasserfreies) Lanolin und weißes Vaselin. ü. St.:20 Teile weißes Wachs und 80 T. Benzoeschmalz (U. St.).

Unguentum Cerussae, Unguentum Plumbi carbonici (Austr.). 20 Teile einfachesBleipflaster, 50 T gelbes Vaselin und 30 T. Bleicarbonat.

Unguentum Cerussae camphoratum, Unguentum Carbonatis plumbici campho-ratum (Nederl). Je 5 Teile Kampher und Se3amöl, 20 T. Bleiweiß und 70 T. Schweinefett.

Unguentum Cetacei, Ceratum Cetacei, Walratsalbe, Cerat de Blanc deBaieine, Cerato di Cetina (Helv.). 10 Teile weißes Wachs, 20 T. Walrat, 70 T. Erd-nußöl und 10 T. Tinct. Benzoes aether. (Helv.). Das Benzoinieren der geschmolzenen Fett-masse erfolgt analog Adeps benzoinatus (Helv.). Dan.: Cerae alb. 50,0, Cetacei 100,0, Ol.Amygdal 600,0, Aquae Rosar. 250,0.

Unguentum Chrysarohini, Chrysarobin Ointment (U. St.). 6 Teile Chrysarobinerwärmt man im Wassecbade 20 Minuten mit 94 T. geschmolzenem Benzoeschmalz (U. St.),koliert und rührt bis zum Erkalten der Salbe.

Unguentum Conii, Schierlingsalbe (Ergänzb. III). I Teil Schierlingextrakt undje 4,5 T. wasserfreies Wollfett und ParafSnsalbe. Im Bedarfsfalle frisch zu bereiten.

Unguentum Creosoti salicylatum extensum, Creosote-salicylic Aoid SalveMull (Nat. Form.). Die Salbenmasse besteht aus 10 Teilen Salicylsäure, 20 T. Kreosot,

5 T. gelbem Wachs und 65 T. Benzoefett.

Unguentum Diachylon (Austr., Nederl.), Unguentum Plumbi oxydati(Austr.), Unguentum Plumbi Hebrae, Hebrasalbe, Onguent de Hebra, Unguentodi Hebra (Helv.). Austr.: 20 Teile Bleioxyd und je 40 T. Sesamöl und Schweinefettwerden unter Wasserzusatz bis zur Verseifung gekocht. Dr. Hebras Salbe wird durch Ver-mischen von 100 T. dieser Salbe mit 2 T. Lawendelöl bereitet. Helv.: Einem geschmol-zenen Gemisch von 50 Teilen Bleipflaster und 43 T. weißer Vaseline werden 7 T. Glycerinund, wenn die Masse nahezu erkaltet ist, noch 5 T. Tinct. Benzoäs aeth. zugefügt. Manrührt, bis der Äther verdunstet ist. Nederl.: Aus gleichen Teilen Bleipflaster undSesamöl im Bedarfsfalle frisch zu bereiten.

Unguentum Digitalis, Fingerhutsalbe (Ergänzb. III). 1 Teil Fingerhutextraktund je 4,5 Teile wasserfreies Wollfett und ParafSnsalbe. Im Bedarfsfalle frisch zu bereiten.

Unguentum Elemi (Helv., Nederl.), Elemisalbe, Onguent d'Elemi, On-guento di Elemi (Helv.). Helv.: Gleiche Teile Elemi, Terpentin, Hammeltalg undSchweinefett. Nederl.: 30 Teile Elemi, 10 T. gelbes Wachs, 40 T. Schweinefett, 20 T.Lärchenterpentin.

Unguentum Foeni Graeci compositum, Foeni Gtraeci Unguentum compositum,Onguent de Fenu grec compose (Belg.). Je 25 Teile zerstoßenen Bockshornsamen undCurcumawurzel erwärmt man 1 Stunde im Wasserbade mit einem Gemisch aus 90 T. Kolo-phonium, 180 T. gelbem Wachs und 730 T. Oleum officinale (Belg.), koliert durch Gaze undrührt, bis die Salbe erkaltet ist.

Unguentum Gallae, Nutgall Ointment (U. St.). 20 Teile sehr fein gepulverteGalläpfel und 80 T.Unguentum" (U. St.).

Unguentum Glycerini (Austr., Helv.), Glycerinsalbe, Glycerole d'Amidon,Glicerolato di Amido (Helv.), Glyceritum Amyli (Belg., U. St.), Glycere d'Amidon(Belg.), Glycerite of Starch (U. St.). Austr.: Eine Anreibung von 10 Teilen Weizen-stärke mit 20 T. Wasser gießt man in 100 T. auf 110° erhitztes Glycerin hinein und ver-rührt das Gemisch gleichmäßig. Helv.: Ein Gemisch von je 7 Teilen Weizenstärke undWasser und 93 T. Glycerin wird unter stetem Umrühren so lange erhitzt, bis es durchscheinendgeworden ist und sein Gewicht 100 T. beträgt. Belg.: 10 Teile Weizenstärke, 15 T.Wasser und 90 T. Glycerin. U. St. : Eine Anreibung von 10 g Maisstärke mit 10 comWasser gießt man in 80 g auf 140° erhitztes Glycerin und setzt das Erhitzen (auf höch-stens 144°) fort, bis sich eine durchscheinende Gallerte gebildet hat.

Unguentum Hydrargyri (Austr., Nederl., U. St), Unguentum HydrargyriCinereum, Graue Quecksilbersalbe, Pommade merc urielle, Onguent gris(Helv.),Hydrargyri Unguentum, Onguent mercurielle (Belg.), Mercurial Ointment (U. St.),Unguentum hydrargyricum, Pomata mercuriale doppia (Ital.), Unguento cinereo(Helv., Ital.). Austr.: 30 Teile Quecksilber, 15 T. wasserfreies Wollfett (zum Extinguieren),18 T. Hammeltalg und 37 T. Schweinefett. Dan.: Sebi 200,0, Adipis 440,0, Adipislanae 50,0, Ol. Olivar. 10,0, Hydrargyri 300,0. Helv : 30 Teile Quecksilber werden mit

6 T. wasserfreiem Wollfett und q. s. Tinct. Benzoes aether. (Helv.) extinguiert, dann ein ge-