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Aeidum sulfanilicmn. Acidum sulfurosum. Aoidum tannicum.
unter Zersetzung schmelzen, unlöslich in Wasser sind, leicht löslich dagegen in warmemAlkohol, in Fett, Vaselin, Lanolin.
Für ihre therapeutische Verwendung werden folgende Dosierungen empfohlen: fürLösungen in Mandelöl: Morphinstearat 0,5:50, Atropinstearat 0,10:50, Cocainstearat0,5 : 50; für Suppositorien mit Kakaoöl: Morphinstearat 0,02 :2,5, Atropinstearat 0,002 : 2,5,Cocainstearat 0,02:2,5; für Salben mit Vaselin: Morphinstearat 0,50:50, Atropinstearat0,10 : 50,0, Cocainstearat 0,50 : 50,0.
Raucher- und Verdampfungskerzen von Eknst Weidmann in Liebenburg a. H.(D. E. P. 66846) bestehen aus Stearinkerzen, denen ein Arzneimittel entweder in der ParafUn-masse selbst oder in hohlen Kanälen der Kerze oder in eingeschmolzenen, oben abgebogenenGlasröhren einverleibt sind.
Acidum sulfanilicum. (znBd.is.ne.)
AcidO SOlfaniÜCO, Prüfung nach Pharm. Hei v. IV: Die kaltgesättigte Lösungwerde weder durch Bariumchlorid, noch durch Schwefelwasserstoff verändert. Wird 1 ggepulverte Sulfanilsäure mit 3 cem Zinnchlorürlösung versetzt, so soll die Mischung inner-halb 1 Stunde keine dunklere Färbung annehmen. Wird Sulfanilsäure mit Alkalien gekocht,so trete keine sichtbare Veränderung ein. 0,1 g soll ohne wägbaren Rückstand verbrennen.
Acidum sulfurosum. 1znBd.1s.129.)
Prüfung. Nachweis von schwefliger Säure neben unterschwefliger Säure.
Die Strontiumsalze der schwefligen und unterschwefligen Säure eignen sich infolgeihrer verschiedenen Löslichkeit gut zum Nachweis von Sulfit neben Thiosulfat. Strontium -Sulfit ist im Verhältnis 1 : 30000, das Thiosulfat 1:3,7 löslich.
Pictolin, Pietetflüssigkeit, ein Mittel zur Vertilgung von Ratten auf Schiffen usw.ist ein Gemisch von verflüssigter schwefliger Säure und Kohlensäure.
Turiolignin ist eine dem Lignosulfin (siehe Bd. I S. 132) ähnliche, leicht getrübtebraune Flüssigkeit, welche bei allen Erkrankungen der Luftwege empfohlen wird. Fabrikant:Dr. med. Schalenkamp in Crombach, Rbz. Arnsberg.
Acidum tannicum. (ZuBd.1s.1s3.)
BromOCOll, Tannobromin, ist eine Bromtanninleimverbindung mit 20 Proz. orga-nisch gebundenem Brom, 10 Proz. Wasser und 30 Proz. Leim.
Darstellung und Eigenschaften. Es wird erhalten durch Fällen von Brom-tanninlösungen durch Gelatinelösungen und stellt ein schwach gelbliches, geruch- und ge-schmackloses Pulver dar, welches sich in sauren Flüssigkeiten (Magensaft) kaum auflöst,,während es in alkalischen Flüssigkeiten (Darmsaft) allmählich zur Lösung gelangt. Es istvöllig unschädlich und verursacht selbst in sehr großen Dosen keinerlei Magenstörungen;die Ausscheidung erfolgt durch den Urin.
Prüfung. Zur Bestimmung des Bromgehaltes schmilzt man das Präparat mitKali und Salpeter und fällt aus der Schmelze das Brom mit Silhernitrat.
Anwendung. Bromocoll wurde bisher mit Erfolg angewendet bei Epilepsie(starke Gaben bis 30 g täglich), nervösen Affektionen verschiedener Art, Erregungs- undAngstzuständen, Schlaflosigkeit (1—6 g mehrmals täglich). Zur Darreichung wird es ambesten in Selterswasser oder anderen kühlen Getränken verrührt. Fabrikant: Akt.-Ges. fürAnilinfabrikation in Berlin SO.
Bromocollum solubile. Die Herstellung einer 10 proz. Bromocollösuug geschiehtnach folgender Vorschrift: Bromocoll. 10,0, Aqu. dest. 30,0, Mixt, adde solut. fervid. e Natr.biborac. 6,0, Aqu. dest. 54,0. Filtra. Sie wird bei schweren Formen von Pruritus angewandt..
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