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2 (1902)
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1014
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Herbe de tanaisie. - Common

1 ai i Taraxaoura.

s. Athanasiae. - Rainfarnkraut. Wurmkraut.

Tansy. Enthält einen Bitterstoff: Tanaeetin. trooknes

Einsammlung etc. wie bei den Blüthen. 9 Th. frisches Kraut = 2 Hl trockne.

Oleum Tanaceti (Gall.)- Rainfarnöl. Essence de Tanaisie. Oil of Tansy.Rainfarnöl erhält man durch Destillation des blühenden Krautes von Tanacetum vgare. Bei Anwendung von frischem Material beträgt die Ausbeute Ol bis 02 £trocknes liefert 0,2 bis 0,3 Proc. Oel. Es stellt eine gelbliche bis bräunliche .»dar, von angenehmem, eigenthümlichem, kampherartigem Gerüche und dem ^ c *~wichte 0 925-0 955. Deutsches sowie amerikanisches Oel dreht stark nach rechts l»«»*winkel im 100 mm-Rohre + SO bis+ 45»), englisches nach links (- 27°) Der H«pbestandtheil ist das auch im Salbei-, Wermut- und Thujaöl vorkommende IhujMoTanaceton, ein Keton C 10 H 16 O. Daneben enthält das Oel Links-Kampher, Borneund ein um 160° C. siedendes Terpen.

Herbae Absintim pulv. 100,0

Tat. Electuarium vermlfugnm. Asae j oetidae pulv . 20 ,0

Wurmlatwerge für Pferde Dietekich. Alogs 30,0

Kp. Olei Tanaceti 15,0 Farinae Seealis 50 0

Petrolei 15,0 Aquae 9- s -

Kräuter-Iiheuinatismus-Likör von Schbeibbe in Kötben ist nach Angabe

Herstellers ein weingeistiger Auszug aus Herb. Absinth Tanaceti Centaur. min., imMeliss.; Ead. Angelic, Gentian.; Cort. Chinae und Fruct. Foemcuk.

Taraxacum.

Gattung der Compositae Cicliorieae Crepidinae.

Taraxacum Officinale (With.) Wiggers ( 8 yn. : Leontodon Taraxacum IAfast überall verbreitet. Die fleischige, stark milchende, senkrechte Wurzel treibt egrundständige Rosette meist keilförmig-lanzettlicher, grob schrotsägeförmiger Blatter.ansehnlichen Blüthenköpfchen stehen einzeln auf blattlosem, gelblich grünem, höh»,oberwärts etwas wolligem Schafte. Hüllblätter schmutzig grün, bisweilen aussen anSpitzen dunkel purpurn. Die äusserten Blüthen aussen blaugrau gestreift. AntheaenGrunde pfeilförmig geschwänzt. Achänen lineal-länglich mit lang gestieltem Pappus.

Verwendung findet:

11 Die ganze Pflanze: T ;;«eii-

Kadix Taraxaci cum herba (Germ.) Herba Taraxaci cum radice. - Lowzahn. Löwenzahnwurzel mit dem Kraute. - Pisseulit. Dent-de-lion. -VmieW

Man sammelt sie im Frühling vor der Bliithe und verwendet sie entweder trizur Darstellung von Kräutersäften, oder man trocknet bei gelinder Wärme und be*asie in dichtschliessenden Blechbüchsen auf. lieber den Schutz gegen Insektenfraß, odie Droge sehr ausgesetzt ist, S. unter Seeale cornut. S. 875. 3 Th. frisches Kraut geben et1 Th. trocknes.

2) Die Blätter: . )le

Folia Taraxaci (Austr.). - Löwenzahnblätter. - Feuilles de pisseulit ou

dent-de-lion (Gall.). .^j,

Beschreibung: Sie sind kahl oder etwas wollig behaart, lanzettlich bis langlanzettlich, in einen am Grunde oft wieder verbreiterten Stiel verschmälert, buchtig: n lspaltig, mit rückwärts gerichteten, oft wieder gezähnten Abschnitten, selten nur gez

oder fast ganzrandig. tniiabirte

Spaltöffnungen auf beiden Seiten, ferner 6-8zellige, dünnwandige, oft koua

ftliederhaare, deren Zellen tonnenförmig gewölbt sind. Sie sind bis 200,« lang, blS

breit. Ferner finden sich auf den Rippen der Unterseite mehrzellige Borstenhaare,

obere Zellen oft spornartig ansbiegen. Zwei Schichten von Palissaden.