Ruscus.
Buta.
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Extractnm Rnmicis flnidum (U-St.). Fluid Extract of Rnmex. Aus gepulverter
Wurzel (No. 40) wie Extr. Gentian. fluid. U-St. (Bd. I, S. 1213).
Ptisana Rumicis. Tisane de patience (Gall.). Aus 20 g Wurzel und 1000 gsiedendem Wasser durch 2 stündiges Ausziehen.
III. Rlimex AcetOSa L. Verbreitung wie I. und IL, auch als Gemüse gebaut.•Stengel beblättert. Blätter pfeil- oder spiessförmig, aderig, Nebenblätter geschlitzt-gezähnt,Bliithen zweihäusig. Innere Zipfel der Fruchthülle rundlich-herzförmig, häutig, ganzrandig,am Grunde mit einer herabgezogenen Schuppe. Die Wurzel als Racine d'oseille communeUu d das frische Kraut in Gall. offlcinell. Früher auch anderwärts als Radix Acetosaelm Gebrauch. Verwendung gegen Hautkrankheiten wie I. nnd IL
IV. Ruttiex SCUtatUS L. und R. Patientia L werden ebenfalls als Gemüse ge-baut. Die letztere und R. alpinus L lieferte früher Radix Rhei Monachorum.
V. RumeX hymenOSepalllS L „Canaigre". Heimisch in den südlichen Ver-einigten Staaten, hat knollig angeschwollene Wurzeln, die trocken bis 88,4 Proc. Gerb-stoff enthalten. Die Pflanze wird als werthvolles fierbematerial kultivirt.
Ruscus.
Gattung der Liliaceae — Asparagoideae — Asparageae.
I. RUSCUS aCUleatuS L. Heimisch im Mittelmeergebiet, Frankreich, Belgien,England. Halbstrauch mit blattartig verbreiterten, stachelspitzigen Zweigen (Cladodien),die auf der Unterseite die kleinen diöcischen Bliithen meist zu zweien in der Achseltrockenhäutiger Schuppen tragen. Die Wurzel war früher als Radix Rusci seu Brusciin Verwendung, Souche de Petit Houx ou Fragon epinenx (Gall.). In Frankreichwurde sie als Verfälschung der Senega beobachtet.
II. RUSCUS Hypophyllum L. und R. HypoglOSSUm Lam. lieferten früher HerbaUvnlariae s. Bonifacii s. Bilinguae s. Lauri alexandrini.
Ruta.
Gattung der Rutaceae — Rutoideae — Ruteae — Rutinae.
I. Ruta graveoleilS L. Von Griechenland bis Frankreich verbreitet, vielfach inGärten angepflanzt. Bis 1 m hoher, graugrün bereifter Halbstrauch mit 2—3 fach fiedei-theiligen, durchseheinend punktirten Blättern, deren Endlappen spatelförmig, ganzrandig oderschwach gekerbt sind. Tragblätter lanzettlich. Die gelben Blüthen vierzählig, nur dieEndblüthe fünfzählig. Kelch tief getheilt, die Abschnitte spitz und drüsig gezähnt, dieKronblätter am Rande gezähnt. Man verwendet theils die Blätter, theils das ganzeblühende Kraut:
Folia Rntae (Ergänzb.). Herba Rutae (Helv.). Herba Rutae Jiortensis. —Rautenblätter. Raute. Gartenraute. Weinraute (nach Kneipp). — Herbe (plantefleurie) de nie (Gall.). — Rue Leaves.
Beschreibung. Blätter völlig kahl. Epidermiszellen beiderseits wellig, oberseitsmit wenig, unterseits mit zahlreichen Spaltöffnungen. Die über den reichlich im Mesophyllvorhandenen schizolysigenen Oelbehältern befindlichen Epidermiszellen sind kleiner als dieübrigen. Stomatien tief in die Epidermis versenkt.
Bestandtheile. Aetherisches Oel vergl. unten. Rutin C 42 H 50 0 26 , ein Glu-kosid, das dem Quercitrin sehr nahe steht.
Einsammlung, -Aufbewahrung. Man sammelt nach Ergänzb. und Helv. nurdie Blätter im Mai und Juni vor dem Aufblühen, nach Gall. das ganze blühende Kraut
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