Pyrethrum.
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Fig. 90.
Badix Pyrethri Bomani.
b Querschnitt.
erzeugend. In der Rinde mehrere Reihen von schizo-genen Sekretbehältern, eben solche auch in den Mark-strahlen.
Bestandtheile. Ein scharf schmeckendes Harz,das als Pyrethrin bezeichnet wird, und etwas äthe-risches Oel.
Aufbewahrung. Anwendung. Die WurzelW1 rd nach Beseitigung der bei der käuflichen Waarem eist nocü vorhandenen Blatt- und Stengelreste theilsgeschnitten, theils gepulvert, wobei der Arbeiter das Ge-sicht vor dem Staube zu schützen hat, und in dicht ver-flossenen Gefässen aufbewahrt. Sie dient als speichel-treibendes Mittel bei Zahnleiden in Form von Kaumitteln,Zahnpillen, Mund- und Gurgelwässern (10—15:200) undals Bestandtheil der bekannten Paratinktur. Innerlichls t sie mit Vorsicht zu gebrauchen (0,1—0,25 g pro dosi),ebenso zu Niesepulvern.
. Tinctnra Pyrethri. Bertrainwurzeltinktur,leinture ou Alcoole de pyreture. Tincture of Pyre-inrum. Ergänzb.: Aus 1 Tb. grob gepulverter deutscherWurzel und 5 Th. verd. Weingeist (60 proc.). — Brit.: Aus
. g gepulv. römischer Wurzel (No. 40) und q. s. Wein-geist (70 vol. Proc.) im Verdrängungswege (zum Anfeuch-ten 150 ccm) 1000 com Tinktur. — U-St. ebenso, doch mity lproc. Weingeist. — Gall.: wie Ergänzb., doch ausrömischer Wurzel mit 80proc. Weingeist.
Tinctnra Pyrethri aetherea. Aus 1 Th. Wurzel und 10 Th. Aetherweingeistdurch Maceration.
B. Pulvis florum Pyrethri. Pulvis florum Chrysanthemi. Pulvis contralusecta seu insectieidus. — Insektenpulver. Persisches Insektenpulver. Motten- oderSchnakenpulver. Kapuzinerpulver. Judenstaub. — Poudre persanne.
Besteht aus den aufs feinste gemahlenen Blüthenköpfen von Chrysanthemum
•"oseum Web. et Mohr (gyn.: Pyxethrum carneum m. B.) und Chr. Marschallii
Drehers (syn.: P. roseum M. B.), beide heimisch im Kaukasus, Armenien und Nord-Persien, die das persische Insektenpulver liefern, und Chr. CilierarÜfolium BOCC.(syn. P. : cinerariaefolium Trev.), welches das Dalmatiner Insektenpulver liefert,heimisch in Dalmatien und der Herzegowina.
Alle drei sind ausdauernde Kräuter oder Halbsträucher. Die erstgenannte Art hateinen niedergedrückt - kreiseiförmigen Hüllkelch, derans eiförmig-länglichen bis lanzettlichen, grünen, amRande und an der Spitze trockenhäutigen, dunkel-r othen bis schwarzbraunen Blättchen besteht. DieRlumenkrone ist kaum länger als der mit einem häu-tigen Pappus versehene Fruchtknoten. Randblüthenweiss oder roth, Strahlblüthen gelb, wie bei denfolgenden. Der Fruchtknoten der zweitgenanntenArt ist viel kürzer als die Korolle. Der Hüllkelchder dritten Art ist fast halbkuglig, die Hüllblätt-chen gelblichbraim oder strohgelb. Der Frucht-knoten bedeutend länger als die Korolle.
Man sammelt die Blüthenköpfchen der wildenund kultivirten Pflanzen zur Zeit in Dalmatien, amwirksamsten sind die geschlossenen Köpfchen. Man
taltivirt die Pflanzen in ihrer Heimath, aber auch A 1!liul , enk , pMlen . B Hftllkclch . c Go _anderwärts, so in Australien und Amerika. Ausser tvocknetes Blüthenköpfchen.