Naphthalinum. «"
Naphthalinum.
Naphthalinum (A»tr. Gern, Helv. Ü-St). Naphthalin. Naphthalina. Naph-thaline. Haphthalene. C 10 H Mol Gew. == 128. den Antheilen des
Naphthalin scheidet S1 ch aus den be.180-220 C. ubergSteinkohlen-Schweröls beim Abkühlen krystallimsch aus. Das rohe■ « a PSchwefelsäure und Braunstein erwärmt, wiederholt gewaschen, alsdann sublimirtAlkohol umkrystallisirt. Krysta llb]ätter von durchdringendem, an
Stein^r^
atÄÄi " SÄ es selbst in der Siedehit, n = g .£.leicht löslich ist es dagegen in Aether, Chloroform und - . Sc ^ efe ^~ uf % MErwärmen löst es sich auch in Weingeist, fetten Oelen und Hangern Paraffin auf. Das
^ r^^r^nfzeigt es alle Eigenschaften eines -hlenw—s deraromatischen Reihe. Es giebt mit Schwefelsäure gut charakterisn-te *f™™^rauchender Salpetersäure Nitroderivate. Durch Oxydation m f/*f J^™wird es zu Phthalsäure, durch Oxydation mit Chromsäure und Eiseng zu Naphthoemnon
UIld "r^n^vereinigt es sich - wie aile höher konstituirten Kohlenwasserst^e- zu einer Molekular-Verbindung, welche in diesem Falle die Zusammensetzung C 10 H 8 .
CA(0 S 2 ^
immer mehr an Bedeutung wegen der Möglichkeit semer Verarbeitung zu Phthalsäure (unddamit zu Benzoesäure, Fluorescein, Eosin u. s. w.), Naphtholen, ^P^"
Prüfung. Das Naphthalin sei farblos, röthe feuchtes blaues Lackmuspapier nicht(freie sIu^fT B Schwefelsäure) und verbrenne auf dem Platinblech ohne einen Rück-stand ZT Mnterltsen (anorganische Verunreinigungen). ^f^^£££grades genügt die dauernde Erblosigkeit des Präparates, sowie die Bestimmung < "M*und Siedepunktes. Ausserdem muss es sich in koncentr.rter Schwefelsaure bemi« e *Erwärmen ohne Färbung auflösen. Eine Färbung der Schwefelsaure würde auf nicht nahbekannte, aus dem Steinkohlentheer stammende Verunreinigungen schhess n assem DIdentität ergiebt sich aus dem durchdringenden Geruch unschwer vn sebstU—Naphthalin färbt sich, wenn es der Luft und dem Lichte ausgesetzt ist, besondersRändern der Blättchen röthlich bis braun. b
Auftewanrung. Unter den indifferenten Mitteln, ^^f^l^tdingt, dasselbe, ähnlich wie Moschus, Jodoform etc., von den J^e^peSgeräLtrennt,, in wohlverschlossenem Blechkasten unterzubringen, auch besondere Dispensngerathe
für das Naphthalin zu halten. antiseptischen,
Anwendung. Das Naphthalin wird namentlich auf ^J^ die Entwicklungdesinficirenden Eigenschaften angewendet. Nach b.^"^^^^^SSder Schimmelpilze und tödtet die letzteren m kurzer Zeit. Ferner^ zeigtgegen Schizomyceten und Wurzelschimmel ^^^^2 SSÜselben.- Ausserdem benutztmar,.Naphthalin zum Ko-J™ J des Leucht .
Sammlungen, zum Abhalten der Motten aus X^J*^ Naphthalins zur Dar-gases in den sog. Albo-Karbon-Lampen. _ Die ,M erw*nd g PStellung der Naphthalinderivate ist bereits erwähnt, aurcnjümin geschlossenen Gefässen wird Kuss erzeugt.
Aeusserlich benutzt man es in 10-12proce„t.ger ohger Losung Oleum L n od«Olivarum) gegen Krätze, ferner in Salbenform gegen e.ne Reihe von Hautkrankheiten. Ineinigen Kliniken wird es auch zur antiseptischen Wundbehandlung m Form von Sprays,