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2 (1902)
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353
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Mangani Salia varia.

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Pilulae Mangan i jodati.Rp. Mangan! sulfurici 5,0

Kalii jodati 7,5

Sacchari albi

Radicis Althaeae ää 5,0.Man forme 120 Pillen, die mit Pillenlack zu über-ziehen sind. Jede Pille enthält etwa 0,05 gManganojodid. *

Sirupus Mangani jodati.Rp. Mangani sulfuriei oryat. 3,5

Sirupi Sacchari 92,0

Kalü jodati 5,4.

Der Sirup enthält 5 Proc. Manganojodid

der

Mangani Salia varia.

Manganum boricum. Manganborat. Borsaures Manganoxydul. Mn(B0. 2 ) 2+ 2H a O. Mol. Gew. = 177.

Man erhält dieses Salz, indem man eine Lösung von 10 Th. Manganosulfat (MnS0 4+ 4H 2 0) in 100 Th. Wasser mit einer anderen Lösung von 9,5 Th. Borax in 100 Th.Wasser fällt, den entstehenden Niederschlag auswäscht und trocknet. — Ein röthlichweisses in Wasser fast unlösliches Pulver. Es dient zur Darstellung von Firniss undal s Siccatif.

Siccatif Gaulois. Eine Mischung von 5—10 Th. Manganhorat und 95—90 Th.Annalin bez. todtgebranntem Gips.

Liquor Mangani glycosati (Ergänzb.). Flüssiges Manganglykosat. 87 Th. Kalium-permanganat -werden in 5000 Th. heissem destillirtem Wasser gelöst. Zu der auf 60° O.erkalteten Lösung fügt man hinzu 50 Th. Stärkezucker. Nach einstündigem Stehen wirdüer erhaltene Niederschlag durch Dekanthiren wiederholt ausgewaschen, auf einem leineneniuehe gesammelt, gelinde gepresst und nach Zusatz von 600 Th. Stärkezucker und 225^atronlauge (von 15 Proc. NaOH) solange im Wasserbade erwärmt, bis sich die Masseklar in Wasser löst. Die Lösung wird mit soviel 5 Proc. Weingeist enthaltendem Wasserverdünnt, dass das Gesammtgewicht der Flüssigkeit = 1500 Th. ist. Das Präparat enthalteMindestens 2 Proc. Mangan.

Liquor Ferri peptonati cum Mangano. Eisenpeptonatessenz mit Manganv^gänzb.). Man bereitet zunächst die Eisenpeptonatessenz des Ergänzungsb. nach der°* LS. 1125 angegebenen Vorschrift. Nachdem man den ausgewaschenen Niederschlagmit Hilfe von'Zuckersirup und 1,5procentiger Natronlauge in Lösung gebracht hat, werdennun nicht die auf Zeile 11 und 12 der genannten Seite gemachten Zusätze gemacht, sonderndie folgenden: Flüssiges Manganglykosat 50,0, Spiritus (90 Proc.) 100,0, Pomeranzentinktur S,Aromatische Tinktur 1,5, Vanilletinktur 1,5, Essigäther 5 Tropfen, Wasser q. s. ad 1000,0.«-lare röthlich-braune Flüssigkeit, welche mindestens 0,6 Proc. Eisen und 0,1 Proc. ManganMrthalt. "Vor Licht geschützt aufzubewahren.

2nn n ^^ uor Ferri saccharati cum Mangano (Ergänzb.). Eisen-Mangan-Essenz..UU,0 g Eisenzucker (Ferrum oxydatum saccharatum solubile) werden in 644,0 g destillirtemWasser gelöst. Der Lösung werden in der angegebenen Reihenfolge zugesetzt: Flüssiges«langanglykosat 50,0 g, Spiritus (90 Proc.) 100,0 g, Pomeranzentinktur 3,0 g, AromatischeAinktur 1 ; 5 gj Vanilletinktur 1,5 g, Essigäther 5 Tropfen. Klare, röthlichbraune Flüssig-keit. 100 Th. derselben enthalten mindestens 0,6 Th. Eisen und 0,1 Th. Mangan. Vorcnt geschützt aufzubewahren.

Manganum dextrinatum mit 3 Proc. Mn. (Nach E. Dietebich.) 87,5 g Kalium-permanganat werden in 4500 g heissem destillirten Wasser gelöst. In die erkaltete Flüssig-keit trägt man unter Umrühren ein 45,0 g Zuckerpulver und lässt 24 Stunden stehen.vian wäscht den Niederschlag durch Dekanthiren, bis das Waschwasser ohne erheblichen■Rückstand verdampft. Dann sammelt man ihn auf einem Tuche und presst ihn bis zueine m Gewichte von 300,0 g ab. Den Rückstand verreibt man mit 960 g reinem Dextrin-Pulver und fügt dann 50 g Natronlauge von 1,170 spec. Gew. hinzu. Man erhitzt dieiisehung im Dampfbade, bis eine Probe sich klar in Wasser löst, und dampft dann zurroekne. Man erhält ein Kilo eines 3proc. Präparats.W ^ .^ an £ RmiM1 mannitatum. Manganmannit mit 3 Proc. Mn. Nach E. Dietebich.»d in der nämlichen Weise bereitet wie das Mangandextrinat, und nimmt man an Stellevon 960 g Dextrin == 960 g Mannit.

N \, Jr an S anuni saccharatum. Mangansaccharat. Manganzucker. Mit 3 Proc. Mn.ach E. Dieterich. Wird in der nämlichen Waise bereitet wie das Mangandextrinat, undnimmt man an Stelle von 960 g Dextrin = 960 g Zuckerpulver.

Sirupus Mangani oxydati. Mangansirup. (Hamb. V.). 58 Th. Kaliumperman-ganat werden in 3000 Th. heissem destillirten Wasser gelöst. Der auf 60° C. abgekühlten

Handb. d. pharm. Praxis.

II.

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