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2 (1902)
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113
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Ichthyolum.

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und

Eme rothbraune, klare, sirupdieke Flüssigkeit von brenzlichein Geruch und Geschmack,

111 Erhitzen unter starkem Aufblähen eine Kohle gebend, welche bei fortgesetztem Glühen

e Rückstand verbrennt. Die klare Mischung von Ichthyol mit Wasser röthet blaues

. n us P a P' er schwach. In Weingeist, sowie in Aether löst sich Ichthyol nur theilweise,

ständig jedoch in einer Mischung beider zu gleichen Kaumtheilen, nur zu einem kleinen

heile in Petroleumäther.

Die wässerige Lösung (1 = 10) lässt, mit Salzsäure vermischt, eine dunkle, harz-ge Masse fallen, welche in Aether, sowie in Wasser löslich ist, aus letzterer Lösungr durch Zusatz von Salzsäure oder Kochsalz wieder ausgeschieden wird. Mit Kaii-ge erwärmt, entwickelt Ichthyol Ammoniak; diese Mischung hinterlässt nach dem Ein-snen und Glühen eine Kohle, welche beim Uebergiessen mit Salzsäure den Geruch nach^wefelwasserstoff verbreitet.

-Beim Eintrocknen im Wasserbade soll das Ichthyol höchstens 50 Procent seinesichtes verlieren. Im allgemeinen beträgt der Wassergehalt bez. Trockenverlust etwa45 Proc.

Dieses Präparat ist zu dispensiren, wenn Ichthyol schlechthin ver-tuet wird.

j Natrium su 'foichthyoliCUm (Ergänzb.). Natrium-Ichthyol. Natrium sulfo-

"ihyolat. Ichthyolsulfosaures Natrium. C, 8 H 36 S. (S0 3 Na) 2 . Mol. Gew. = 610 (2).

-Dieses Präparat wurde früher als Ichthyol schlechthin verstanden. Es kommtalls nicht im wasserfreien Zustande, sondern als extraktähnliche Masse in denei. Seine Darstellung erfolgt durch Neutralisation der freien Ichthyolsulfosäuremt Natronlange.

^ -Braunschwarze, theerartige Masse von brenzlichem Gerüche, beim Erhitzen unter

A «fblähen

eine alkalisch reagirende Kohle gebend, welche die Flamme stark gelb färbt

l tortgesetztem Glühen zu einer Asche verbrennt, deren wässeriger, mit Salpeter-

übersättigter Auszug durch Barynmnitratlösung sofort stark getrübt wird. Wasser

im S * r ' um "I c hthyol zu einer etwas trüben, dunkelbraunen, grünschillernden, nahezu

alen Flüssigkeit auf. In Weingeist, sowie in Aether löst es sich nur theilweise, da-

j^ s vollständig und klar mit tiefbrauner Farbe in einer Mischung beider, ebenso in

m't o ' Um * n Petroleumbenzin. Die wässerige Lösung scheidet beim Uebersättigen

aizsäure eine dunkle Harzmasse aus, die, nach dem Absetzen von der überstehenden

gkeit getrennt, sowohl in Wasser als auch in Aether löslich ist, aus ersterer Lösung

urch Zusatz von Salzsäure oder von Natriumchlorid wieder abgeschieden wird.

e , -"^wärmen mit Natronlauge soll Natrium-Ichthyol einen Geruch nach Ammoniak nicht

Da- neU * assen (Unterschied von dem Ammonium-Ichthyol). Der Wassergehalt des Prä-

e » beträgt 2530 Proc, die Bestimmung desselben erfolgt durch Eintrocknen über

ure, am besten im Vacuum-Exsikkator.

Lithium SUlfoichthyOliClim. Ichthyolsulfosaures Lithium. Lithium-Ichthyol.S (S0 3 Li),. Mol. Gew. = 578 (?).

f it ,. le Darstellung erfolgt durch Neutralisation der freien Ichthyolsulfosäure mit

^«nunkatVmat

Xat ' laune ' theerartige Massen, welche in ihren physikalischen Eigenschaften dem

bleib U1 ?" oniumsalz völlig gleichen. Der beim Veraschen auf dem Platinbleche hinter-

bralit 6 . stan d erzeugt, mit Salzsäure befeuchtet in die nichtleuchtende Flamme ge-

bind ' 6me karminrothe Färbung derselben. Sollte die Färbung durch Natriumver-

habp & n V0ldec ' i;t s ein, so würde man das Lithium duTch das Spektroskop nachzuweisen

Der Wassergehalt des Präparates beträgt 3035 Proc.(C o jj ll1Cum SUlfoichthyoÜCUm. Ichthyolsulfosaures Zink. Zink - Ichthyol.Oxyd H* * c ^l^ n ' Wird durch Neutralisation der freien Ichthyolsulfosäure mit Zink-Ha n i)" Es gleicht in seinen physikalischen Eigenschaften völlig dem vorigen.

' b - d - l'harm. Praxis. II. a

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