Ichthyolum.
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und
Eme rothbraune, klare, sirupdieke Flüssigkeit von brenzlichein Geruch und Geschmack,
111 Erhitzen unter starkem Aufblähen eine Kohle gebend, welche bei fortgesetztem Glühen
e Rückstand verbrennt. Die klare Mischung von Ichthyol mit Wasser röthet blaues
. n ™ us P a P' er schwach. In Weingeist, sowie in Aether löst sich Ichthyol nur theilweise,
ständig jedoch in einer Mischung beider zu gleichen Kaumtheilen, nur zu einem kleinen
heile in Petroleumäther.
Die wässerige Lösung (1 = 10) lässt, mit Salzsäure vermischt, eine dunkle, harz-ge Masse fallen, welche in Aether, sowie in Wasser löslich ist, aus letzterer Lösungr durch Zusatz von Salzsäure oder Kochsalz wieder ausgeschieden wird. — Mit Kaii-ge erwärmt, entwickelt Ichthyol Ammoniak; diese Mischung hinterlässt nach dem Ein-snen und Glühen eine Kohle, welche beim Uebergiessen mit Salzsäure den Geruch nach^wefelwasserstoff verbreitet.
-Beim Eintrocknen im Wasserbade soll das Ichthyol höchstens 50 Procent seinesichtes verlieren. Im allgemeinen beträgt der Wassergehalt bez. Trockenverlust etwa45 Proc.
Dieses Präparat ist zu dispensiren, wenn Ichthyol schlechthin ver-tuet wird.
j Natrium su 'foichthyoliCUm (Ergänzb.). Natrium-Ichthyol. Natrium sulfo-
"ihyolat. Ichthyolsulfosaures Natrium. C, 8 H 36 S. (S0 3 Na) 2 . Mol. Gew. = 610 (2).
-Dieses Präparat wurde früher als Ichthyol schlechthin verstanden. Es kommtalls nicht im wasserfreien Zustande, sondern als extraktähnliche Masse in denei. Seine Darstellung erfolgt durch Neutralisation der freien Ichthyolsulfosäuremt Natronlange.
^ -Braunschwarze, theerartige Masse von brenzlichem Gerüche, beim Erhitzen unter
A «fblähen
eine alkalisch reagirende Kohle gebend, welche die Flamme stark gelb färbt
l tortgesetztem Glühen zu einer Asche verbrennt, deren wässeriger, mit Salpeter-
übersättigter Auszug durch Barynmnitratlösung sofort stark getrübt wird. — Wasser
im S * r ' um "I c hthyol zu einer etwas trüben, dunkelbraunen, grünschillernden, nahezu
alen Flüssigkeit auf. In Weingeist, sowie in Aether löst es sich nur theilweise, da-
j^ s vollständig und klar mit tiefbrauner Farbe in einer Mischung beider, ebenso in
m't o ' Um * n Petroleumbenzin. Die wässerige Lösung scheidet beim Uebersättigen
aizsäure eine dunkle Harzmasse aus, die, nach dem Absetzen von der überstehenden
gkeit getrennt, sowohl in Wasser als auch in Aether löslich ist, aus ersterer Lösung
urch Zusatz von Salzsäure oder von Natriumchlorid wieder abgeschieden wird. —
e , -"^wärmen mit Natronlauge soll Natrium-Ichthyol einen Geruch nach Ammoniak nicht
Da- neU * assen (Unterschied von dem Ammonium-Ichthyol). Der Wassergehalt des Prä-
e » beträgt 25—30 Proc, die Bestimmung desselben erfolgt durch Eintrocknen über
ure, am besten im Vacuum-Exsikkator.
Lithium SUlfoichthyOliClim. Ichthyolsulfosaures Lithium. Lithium-Ichthyol.S • (S0 3 Li),. Mol. Gew. = 578 (?).
f it ,. le Darstellung erfolgt durch Neutralisation der freien Ichthyolsulfosäure mit
^«nunkatVmat
Xat ' laune ' theerartige Massen, welche in ihren physikalischen Eigenschaften dem
bleib U1 ?" oniumsalz völlig gleichen. Der beim Veraschen auf dem Platinbleche hinter-
bra ■lit 6 . stan d erzeugt, mit Salzsäure befeuchtet in die nichtleuchtende Flamme ge-
bind ' 6me karminrothe Färbung derselben. Sollte die Färbung durch Natriumver-
habp & n V0ldec ' i;t s ein, so würde man das Lithium duTch das Spektroskop nachzuweisen
Der Wassergehalt des Präparates beträgt 30—35 Proc.(C o jj ll1Cum SUlfoichthyoÜCUm. Ichthyolsulfosaures Zink. Zink - Ichthyol.Oxyd H* * c ^l^ n ' Wird durch Neutralisation der freien Ichthyolsulfosäure mit Zink-Ha n i) ™" Es gleicht in seinen physikalischen Eigenschaften völlig dem vorigen.
' b - d - l'harm. Praxis. II. a
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