Jatropha.
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Pillen, Dr. Aiet's, von F. A. Eichtek enthalten Jalape, Eisen- und Eibischpulver.„ . Poudre d'Ailhaud und Poudre du Baron de Castelet sind Gemische aus Jalape,tt °ajakharz, Scammonium, Aloe, Gutti und Senna.
, , Poudre d'Iroe besteht aus Jalape, Weinstein, Ehabarber, armen. Bolus, Zimmturi( l Zucker.
Reinede du eure de Chance ist eine Tinktur aus Jalape, Ehabarber und Irisrhizom.
Vomi-purgatif LEROT ist ein weiniger Senna-Auszug mit 0,8 Proc. Brechweinstein.
t Ipomoea Turpethum R. Br. (ConyolYulaceae—Convolyuloideae—ConYolvu-
ln »e), heimisch in Indien, Australien und Polynesien liefert Radix Turpethi. — Racine" e Turbith vegetal (Gall.). Die Wurzel ist mehrere Centimeter dick, aussen graugelb,»men röthlich-braun. Der Querschnitt lässt einen centralen Holzkörper erkennen, neben
eni , besonders in der Rinde, kleinere, sekundäre Holzkörper auftreten.
Sie liefert ungefähr 4 Proc, Harz, das z. Th. aus Turpethin besteht, welches mit dem
aIa Pin C 34 H 56 O 10 aus der Scammoniawurzel nahe verwandt ist. Es ist in Aetherunlöslich.
Radix Turpethi spurius vergl. Thapsia.
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Jatropha.
Gattung der Euphorhiaceae — Platyloheae — Crotonoideae — Jatropheae.
'■ Jatropha Curcas L. Heimisch im tropischen Amerika, überall in den TropenR e . T Sa men wegen kultivirt. Die letzteren werden medicinisch verwendet als: Seminaiciui niajoris, Ficus infernalis, Nuces catharticae americanae. — Physic Nnts,"astard Croton heans.
BescJireibung. Sie sind etwa 17 mm lang, eiförmig, die Rückenseite gewölbt,
e Bauchseite durch die Raphe dachartig. Farbe schwarz, mit feinen, gelben Streifehen,
y m eineu Ende ein weisslicher Flecken, an dem die auch oft noch vorhandene Caruncula
besessen hat, Der Querschnitt lässt das dicke Endosperm und den grossen Embryo mit
beiden blattartigen Kotyledonen erkennen.
Restandtheile. 7,2 Proc. Wasser, 4,8 Proc. Asche, 37,5 Proc. Fett, von
e ch letzterem man durch Extraktion mit Aether 29 Proc, durch Pressen 20 Proc, erhält.
Dieses Oel, Oleum infernale. — Hnile de pignon d'Inde. — Purgirnut-oil, hat
as spec. Gew. 0,911-0,920. Es erstarrt hei 0°. Schmelzpunkt der Fettsäuren 24—26« C.
»BNER'sehe Zahl 87,90. Verseifungszahl 210,2—230,5. REiCHEKT'sche Zahl 0,65. Jod-
^ a 1 100,9—127,0. Es enthält das Glycerid der Isocetinsäure C 15 H 38 0 a , vielleicht auch
lcin usölsäure C 18 H 34 0 G . Nach andern Angaben enthält das Oel Palmitin, Myristin
^ das Glycerid einer Säure C 15 H 28 0 3 . Es ist anfangs farblos, später gelblich. Die
uku Bg ist beim frischen Oel am stärksten. Vom Ricinusöl unterscheidet es sich durch
1116 geringere Dichte, seine geringe Löslichkeit in Alkohol und die höhere Jodzahl.
c Als wirksamen Bestandtheil der Samen kennt man ein sehr giftiges Toxalbumin:
rci n. Es bewirkt intravasculäre Coagulationen, schliesslich Obstruktionen und Zer-
«»ssen der Gefässe.
mitt Anwe ndung. Die Samen und das Oel sind, wenn frisch, sehr energische Abführ-' die die Mitte zwischen Ricinusöl und Crotonöl halten. Es sollen 8—12 Tropfen
soNuce
1Ue star ke Ausleerung genügen. ^^^^^ ^^^
■ . Andere Arten der Gattung enthalten ebenfalls stark purgirend wirkende Samen,w. ro Pha multifida L., die die früher auch in Europa benutzten Purgirnüsse,Purgantes, Been magnum liefert, aus denen man das Oleum Pinhoen gewann.