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Hyssopus. Jaborandi.
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Oleum Hyperici. Ol. Hyperici coctum. Johannisöl. Huile de mille-S I'? 1! (G-alL). Aus dem getrockneten Kraut wie Huile de camomille Gall. (Bd. I,2j i.. zu bereiten. Im Handverkauf pflegt man als Johannisöl (ßegenwurmöl, rothes?elöl)^ ein mit Alkannin roth gefärbtes Olivenöl, Eüböl oder Erdnussöl abzugeben.
Tinctura Hyperici ex herba recente. Johanniskrauttinktur (Pfarrer Kkeipp's)
bereitet
man aus 5 Th. frischem, zerquetschtem Kraut und 6 Th. Weingeist. Vor Licht
geschützt aufzubewah
Hyssopus.
Gattung der Labiatae — Stachyoideae — Hyssopinae.
Hyssopus officinaÜS L. Heimisch im Mittelmeergebiete und im mittleren Asien.
ar k verzweigter Strauch mit ganzrandigen, linealen oder lanzettlichen Blättern. Blüthen
»cheinwirtein, die beblätterte, endständige Aehren bilden. Blüthe blau, seltener röth-
oder weiss. Oberlippe aufrecht ausgebreitet, ausgerandet, Unterlippe ausgebreitet,
Paltig mit flachen, breiten Lappen, der mittlere erweitert, ausgerandet oder zweilippig.
°n kampherartigem Geruch.
Verwendung finden die blühenden Zweigspitzen: Herba Hyssopi (Ergänz!).).niiuitates Hyssopi. — Ysop. Ysopkraut. Eiserig. Josefskraut. — Sommite fleurieu nysope (Gall.).
Bestandtheüe. 1 Proc. ätherisches Oel.
Ansammlung. Anwendung. 3Ian sammelt das Kraut im Juni und Juli,tro *net und
Volk;
bewahrt es in Blechbüchsen auf. 4 Th. frisches geben 1 Th. trockenes. —snuttel gegen allerlei Brustleiden, das sowohl innerlich als äusserlich gebraucht wird.
Aqua Hyssopi. Ysopwasser. Wie Aqua Anethi (Bd. I, S. 306).Kra }(,rola tuiu Hyssopi (Gall.). Eau distillee d'hysope. Aus 1000 g frischemJi \ ste Ht man mittels Dampfstrom 1000 g Destillat dar; man legt eine Florentiner
che vor, um das ätherische Oel zu gewinnen,ihn : l £ u P us Hyssopi. Sirupus do Hyssopo (Gall.). Sirop d'hysop. Man bereitetwie Sir. Chamomillae Gall. (Bd. I, S. 716).
tisana de Hyssopo (Gall). Tisane d'hysop. 5 g Ysop, 1000 g siedendes
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dss er; nach i/ g Stunde durchseihen.
09 p m H y s SOpi. Ysopöl., Trocknes Y T sopkraut giebt bei der Destillation 0,3 bis
' r oc. Oel von angenehmem, mildem, rainfarnähnliehem Geruch." es Ysopöles ist
0,925—0,940,
lst löslich in 2—4 Th. 80 volumprocentigen Alkohols
Das spec. Gewichtl Drehungsvermögen (100 mm-Kohr) —17 bis —23°.
Jaborandi.
•.„ , Unt er dem Namen „Jaborandi" verwendet man in Südamerika eine Anzahl Drogen
"-US der T? Q •]•
p xamilie der Rutaceen (Gattungen Monniera, Zanthoxylum, Pilocarpus),
gros aceen (Gattung Piper) und Scrophulariaceen (Gattung Hcrpestis). — In
em Umfange gelangen nach Europa nur Blätter von 5 Arten Pilocarpus.Endll- 1C tter sind mit einer Ausnahme unpaarig gefiedert, doch nicht selten auf dasPunkt - reducirt. Grösse sehr verschieden (vergl. unten). Sämmtlich durchscheinend
halt lnK lge des Vorhandenseins schizolysigener Sekretbehälter, die ätherisches Oel ent-
nur .' "Scilla auf beiden Seiten stark entwickelt. Bau bifaeial, mit einer AusnahmeSpaltfiff ^ e von Palissaden, die häufig Oxalatdrusen enthalten und dann gefächert sind,etwa Un 8' eu nur auf der Unterseite des Blattes, meist im Niveau der Epidermis, seltenHaar m l )01 'S ew ölbt. Alle Arten mehr oder weniger behaart und zwar mit einfachen611 Uud Urösenhaaren. Gefässbündel der Nerven kollateral.
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