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6,2,2 (1929) Arzneimittel : Sanitas antiseptic lozenges -Zymphen
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Arzneimittel

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Teil gespalten, daher Dunkelfärbung des Kotes durch Schwefelwismut u. desHarns durch Tribromphenol. Anwend. : Äußerl. als Wundstreupulver; spezielleIndikationen: Brandwunden, Ulcera cruris, nässende Ekzeme. Selten innerl.als Darmdesinf iziens u. -adstringens. Dos. : Äußerl. unverdünnt oder als 5—10 %igeSalbe ; innerl. 02—05 g bis 6mal tägl. Handelsformen: Pulv.; Originalstreudosen.Herst.: Heyden. Z.

Lit.: H u e p p e, Berl. KI. W. 1893, Nr. 4—7.Xerophen — Xeroform. W.

Xerosin (E. W.) -Hautcreme. Hautfarbene Trockenpasta aus 2*5% Ich-thyol, Borsäure, Zinkoxyd, Talkum u. Gelanth. Anwend.: Bei Ekzemen.

Pellidol-Xerosin-Hautcreme. Enth. noch 1 % Pellidol.Anwend.: Bei starkem Wundsein mit Epitheldefekten der Säuglinge.

Zinnober-Schwefel-Xerosin-Hautcreme. Bei Pustu-losis u. Furunkulose.

Herst.: E. Weigert, Breslau 1. Z.

Xifal (E. W.) -Milch. Kombination von steriler Milch von tuberkulosefreienTieren mit geringen Mengen eiweißvirulenter Bakterien. Anwend.: Intra-muskulär bei Myokarditis, Apoplexien, Kinderlähmung, Epilepsie u. a. Beiletzterer gewöhnlich in Kombination mit Luminal, bei schweren Fällen auchmit Jod (Jodxifalmilch). Handelsform: Amp. zu 2 u. 5 ccm. Herst.: Serumwerk.

L.

Xylochloral. Verbdg. von Xylose mit Chloral. Eigensch.: Blättchen, 1. in W.,Sm. 132°. Anwend.: Als Hypnotikum. Dos.: Tägl. Ol— V0 g. W.

Xylol. Gemisch der 3 isomeren Dimethylbenzole.Formel: C 6 H lX (CH 3 ) 2 . Darst.: Aus dem Handelsbenzol, insbesondere demsog. 50er u. 60er Benzol, u. aus der Solventnaphtha I durch wiederholte fraktio-nierte" Destillation. Zusammens.: Für pharmazeut. Zwecke kommt nur das sog.Reinxylol in Betracht, enth. etwa 10% o-Xylol (Sdp. 144°), 70% m-Xylol(Sdp. 138-8°) u. 20% p-Xylol (Sdp. 138°; Sm. 16°). Die einzelnen Isomerenlassen sich durch Destillation nicht trennen, sondern nur durch energischechemische Eingriffe (Behandeln mit konz. Schwefelsäure, verd. Salpetersäureu. a.). Eigensch.: Flüssigkeit, klar, farbl.; Geruch ähnl. wie Toluol. Uni. in W.,mit % Raumteil A. trübe mischbar, auf Zusatz von mehr A. klar 1., in jedemVerhältnis mischbar mit absol. A., Ä., fetten u. äther. Ölen. Leicht entzündl.;brennt mit stark rußender Flamme. D. bei 15° 0 - 836. Prüf.: Werden je 2 ccmXylol u. konz. Schwefelsäure 1 Min. lang geschüttelt, so darf sich die Säurenur schwach bräunlich färben (fremde org. Bestandteile). Muß ohne Rückstandauf dem Wasserbade flüchtig sein. Anwend.: Als Lösungsmittel; in der Mikro-skopie. Arzneilich nur selten als inneres Antiseptikum bei Typhus, Atmungs-störungen, Dyspepsie u. dgl. (5—25 Tropf. 4mal tägl.), äußerl. bei parasitärenHauterkrankungen. Z.

Xylona (E. W.). Teeröl-Seifen-Lösung. Eigensch.: Neutrale Flüssigkeit,gibt verdünnt eine milchige Emulsion. Anwend.: Als Antiseptikum u. Des-infiziens, besonders für Viehwaschungen. Dos.: In 2—5%iger Verdünnung.Herst: Schülke & Mayr, A.-G., Hamburg. W.

Xyol. Formaldehydseifenlösung. Xyol purissimum mit überfetteterSeife hergestellt, parfümiert; Xyol purum für größere Desinfektion;