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besonders im oberen Teile, mit Härchen besetzt, die denender Filamente gleichen (Fig. 19). Er führt zwei Bündelchenfür je einen Narbenschenkel eines und ein grofses centralesleitendes Gewebe kollenchymatischer Zellen, in dessen ver-schleimten Membranen die Pollenschläuche herabwandern.Die vier Klausen des Fruchtknotens enthalten je einanatropes Ovulum. Der Discus ist parenehymatisch. An derBasis des Kelches liegt ein ringförmig umlaufender Streifenkurzer Sclere'iden (bei X, Fig. 7). Es ist dies die „Trennungs-linie". Unterhalb dieses Streifens lösen sich die Blütenvom Stiel.
Die Droge besteht fast nur aus den blauenKelchen, in denen noch bisweilen die stark geschrumpfte,bräunlich verfärbte Corolle sitzt. Letztere kann man um soeher entbehren, als sie arm an Öldrüsen ist.
Bei weitem das Charakteristischste des Laven-del sind die Haare, von denen sich nicht weniger alsacht Formen finden:
1. Typische Etagen-Sternhaare t, mit und ohne blauen Zell-saft (an der Aufsenseite des Kelches an den Nerven[Fig. 9], an der Aufsenseite der Corolle [Fig. 15,16,17]
mit Ausnahme der Basis der Eöhre, am Bande derDeckblätter [Fig. 12]).
2. Lange einfache oder gegabelte Fadenhaare t„„ (am oberen
Rande des Kelches und dem obersten Teile der Innen-seite desselben [Fig. 10]).
3. Kurze Kegelhaare t„ (am Filament [Fig. 19], am Griffel
und auf den Deckblättern [Fig. 13, 14]).
4. Kleine einfache Köpfchenhaare t,„ (auf der Aufsenseite
des Kelches in den Thälern [Fig. 9], an den Deck-blättern [Fig. 12 u. 13]).
5. Lange Buckelhaare mit kegeliger Spitze t v (stark gebuckelt,
auf der Innenseite der Corolle, dort wo die Staminainseriert sind [Fig. 16, ty], schwach gebuckelt an denAntheren [Fig. 20]).
6. Buckelhaare mit sezernierendem Köpfchen t (im oberenTeile der Innenseite der Corolle [Fig. 16, 18]).
Öldrüsen des Labiatentypus oed (viele an der Aufsenseitedes Kelches in den Thälern [Kg. 9 u. 11], wenigeauf der Aufsenseite der oberen Corolle und den Deck-blättern [Fig. 13, 14]).
Kurze Papillen (auf der Oberseite der Corollenlappen[Fig. 15, 16]).
7.
8
Tafel 66.
Erklärung der Abbildungen.
Fig. 1.
la
lb2.
4.5.6.
Inflorcscenz des Lavendel. Unten zwei droiblütige, einandergegenüberstehende Partialinfloresccnzon, zusammen einenScheinquirl bildend, oben eino fünfblütige Partialinflores-conz, die Aufblühfolge zeigend. D Deckblatt der Partial-infloroscenz.Aufrifs einer dreiblütigen,Aufrifs einer fünfblütigen Partialinfloreseonz.
Isolierte Blüte mit dem Deckblatte der Partialinfloroscenz (mitBenutzung einer Bergschen Figur).
Corolle in der Mitte der Unterlippe (Ut) aufgeschnitten undausgebreitet. Bei X an der Insertionsstelle der Staminalanggestreckte gebuckelte Ilaare, bei y gebuckelte Ilaaremit Drüsenköpfchen. Ob Oberlippe.
Staubfaden von vorn, die behaarte Anthere aufgesprungen.
Staubfaden von hinten.
Kelch in der gleichen Richtung wie die Corolle (zwischenden beiden vorderen, unteren Blättern) der Länge nachaufgeschlitzt, Za hinteres, oberes Kelchblatt, als Läppchenentwickelt.
Längsschnitt durch Fruchtknoten und Kelch in der Mitte desKelchläppchens {Za) geführt.
(Lavenäula offieinalis Chaix.)Fig.
9.10.11.
12.
13.
14.
15.16.17.
18.19.20.21.
die Basis der Krononröhrobei a — a, Fig. 7, geführt
Querschnitt durch den Kelch,
und den Griffel, etwa wie
(Lupenbild).
Querschnitt durch eine Rippe und ein Thal des Kelches.Flächenschnitt durch die innere Epidermis des Kelches.Fläphenschnitt durch die äufsere Epidermis des Kolchos, in
einem Thal.Querschnitt durch den Rand eines Deckblattes.Flächenschnitt durch die innere Epidermis eines Deckblattes
(D, Fig. 1) an der Basis.Flächenschnitt durch die äufsere Epidermis eines Deck-blattes.Querschnitt durch einen Zipfel der Corolle.Querschnitt durch die Corolle, etwa bei y (Fig. 3).Äufsere Epidermis des oberen Teiles der Corolle mit den
Sternhaaren, Flächenansicht.Innere Epidermis der Corolle bei y (Fig. 3), Flächenansieht.Epidermis des Filamentes, Flächenansicht.Querschnitt durch die Wand der Anthere.Pollenkörner a) von oben, b) halb von oben, c) von der
Seite.