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Grundriß der Pharmakochemie
Entstehung
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469
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HO-C

C-OH

C-CH 3

OH OH

vorhanden ist 1 ). Außer den Methylphloroglucinen entsteht bei derAlkali-Spaltung des Rottlerins Essigsäure und ein harzartiger Körper,aus dem durch vorsichtige Oxydation mit Wasserstoffsuperoxyd einefarblose, in Nadeln vom Schmelzpunkt 184° kristallisierende Säure,C 17 H 16 0 4 , erhalten werden kann' 2 ).

Homorottlerin, 0 33 H 36 0 9 , bildet glänzende hellgelbe Nadeln vomSchmelzpunkt 192193°. Es ist in Toluol, Chloroform und Eisessigschwerer löslich als Rottlerin.

Lignum Chlorophorae tinetoriae.

Chlorophora tinctoria (L.), Gaud. (Maclura tinctoria D. Don).

Moraceae Moroideae Broussonetieae.

Bestandteile: Morin, Maclurin.

^ Morin 13 ), C 15 H 10 O 7 -4- 2H 2 0, bildet glänzende, farblose, schwach

bitter schmeckende Nadeln, welche wasserfrei bei 290° schmelzen.

!) Teile, 1. c. 31.

2 ) Herrmann, Arch. d. Pharm. 245 (1907) 584 betrachtet diese Säure alseine dirnethylierte Dikarbonsäure und zieht für dieselbe die Konstitution

OH3 OH3

HCT N C X S G^ X CH

HO,,

X CH

\q/

HC, .ÖH

COOH OOOH

in Betracht.

3 ) Ohevreul, Journ. chim. med. 6 (1830) 158. Benedikt und Hazura,Monatsh. f. Chem. 5 (1884) 165, 667. Benedikt, B. 8 (1875) 606. Hlasiwetzund Pfaundler, A. 127 (1863) 351; Jahresb. 1864, 556. Loewe, Zeitsch. "f.analyt. Oh. 14 (1875) 117. Perkin und Pate, Journ. chem. Soc. 67.(1895) 649.Perkin und Bablich, Journ. chem. Soc. 69 (1896) 792. Herzig, Monatsh. f.Ohem. 18 (1898) 700.

Morin ist auch im Holze von Artocarpus integrifolia aufgefunden worden.