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Schimper.
Ihr Hüllkelch ist äusserst verschiedenartig, bald krautig und grün, baldstrohartig und dann oft lebhaft gefärbt, wie bei den Strohblumen (Heli-chrysum und andere Gattungen), wo er in Schneeweiss, Hochgelb oderCarminroth prangt, bald, wie bei vielen Centaurea-Arten, mit krausem Borsten-rande versehen oder, wie bei den Disteln, stachelig. — Die Köpfchenachseist schüsseiförmig (Fig. 66 1 a), oder wölbt sich zueinem bald flachen, bald hohen Kegel (Fig. 661 b)empor. Sie ist bald nackt (Fig. 661 b), bald be-haart (Fig. 663 a), bald von kleinen Spreublätternbedeckt (Fig. 661 a), stets grubig Fig. 663«), wiedie Oberfläche eines Fingerhuts, indem jede Blüthein einer Alveole sitzt. — Ein normaler, grünerKelch ist nie vorhanden. Nur selten ist derselbenoch durch fünf farblose Schüppchen vertreten.Meist ist an dessen Stelle nur ein niedriger Saumvorhanden, auf welchem häufig ein Busch vonBorsten oder Haaren, der sogen. Pappus (Fig. 662).sich erhebt. — Die Corolle ist häufig strahlig
Fig. 664. Taraxacum officinale. / Blühende Schäfte und
Blatt. 2 Blüthe. 3 Frucht. 4 Köpfchenachse mit einer
Frucht. — Officinell. ("Nach Wossidlo.)
Fig. 665. Artemisia maritimavar. Stechmanniana. — Offici-nell. (Nach Schümann nmlArth. Meyer.)
und fünflappig (Fig. 6626), wie beiden Disteln. Im Falle von Zygomorphiekann sie zweilippig sein, wie bei den südamerikanischen Mutisieen; häu-figer ist sie einlippig (Fig. 662a), indem die Oberlippe verkümmert, wie u. a,in den Randblüthen der Kamille, oder zungenförmig, indem sie einseitig
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tief gespalten ist, wie bei Taraxacum (Fig. 664 2). Einlippige und zung
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