Innere Morphologie.
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röhren (S. 60), unterscheiden sich von ihnen nur dadurch, dass sie aus Zell-
verschmelzungen hervorgehen.
Wie das Vorkommen von Milchröhren, soist auch dasjenige der Milchgefässe aufbestimmte Pflanzenfamilien beschränkt.Als die bekanntesten Beispiele für Milch-gefässe seien die Papavcraceen, soder Mohn (Papaver) oder das durchdie orangerothe Färbung seines Milch-
Fig. 100. Einige Zellen aus dem Samen-eiweiss von Tanms communis mit flxirtemInhalt (p) und zur Quellung gebrachtenZellhäuten (m) , die Cytoplasmaverbin-dungen innerhalb der Zellhäute zeigend.(Nach Gakdineh.) Vergr. ca. 1500.
Pig. 101. Theil derZellhaut(W) zwischen zweiZellen aus dem Sameneiweiss von LiliumMartagon, die cytoplasmatischon Verbin-dungsfäden innerhalb der Schliesshaut (s)des Tüpfels zeigend, p Inhalt der angren-zenden Zollen. Der Inhalt der Zellen fixirt,die Zellhaut zur Qnellung gebracht. (NachGardiner.) Vergr. ca. 1500.
saftes ausgezeichnete Schöllkraut (Chelidonium) und die Compositen, so derLattich (Lactuca) angeführt. Die Milchgefässe entstellen aus Reiben lang-
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Pig. 102. Theile von Siebröhren des Kürbis (Cucurbita Pepo) in Alkohol gehärtet. A eineSiebplatte von oben gesehen. B und G je zwei aufeinander folgende Siebrührengliederim Längsschnitt, D die Inhaltsmassen von zwei Siebröhrengliedern nach Schwefelsäure-behandlung, s Geleitzelle, u eiweisshaltiger Inhalt, pr Wandbelog aus Cytoplasma, c Callus-platte, e* kleiner seitenständiger Siebtüpfel mit Callusplatto. Vergr. 540.
gestreckter Zellen, deren Querwände mehr oder weniger vollständig aufgelöstwerden. Meist zeigen solche Gefässe auch seitliche Verzweigungen, die dort,