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1 (1911) Die Rinden, Hölzer und Rhizome
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Inhalt: Zellen vollgepfropft mit ziemlich großkörniger:

Stärke (Fig. IV, Taf. XXIV): Plattenförmig, daher zu unterscheiden:

1) Flächenansicht, die häufigste: Charakteristische Körner die sack-förmigen (1 bei Fig. IV, Taf. XXIV). Basis des Sackes abgerundet.An entgegengesetztem Ende die kleine, schwach ausgezogene Sackspitzemit dem völlig exzentrischen Kern (Nachweis durch Polarisations-apparat). Die ebenfalls exzentrische Schichtung sehr schwach; angroßen Körnern noch am deutlichsten (Wasserpräparat).

Stärkekörner mit seitlicher Spitze (Nabel) sehr selten (3 bei Fig. IV,Taf. XXIV).

Neben derartig typischen Körnern kommen elliptische bis kreis-runde (4 bei Fig. IV, Taf. XXIV) und breit-keulenförmige bis an-nähernd dreieckige (5 bei Fig. IV, Taf. XXIV) mit mehr oder wenigerausgesprochener Spitze oder dachiger Abflachung vor.

2) Profilansicht (bei 2 Fig. IV, Taf. XXIV): Gestreckt-elliptische Umrisse.Länge: 5, 2035, 50 [i.

Breite: 5, 1825, 30/t.

Dicke: 6, 8-10, 12 p.Außer Stärke enthalten die Parenchymzellen auch Oxalatkriställchen (Kristall-sand) in Spuren (nachzuweisen mit dem Polarisationsapparat).

b) Sekretzellen (S Fig. II, Taf. XXIV), zahlreich in dem Parenchym, be-sonders auch in dessen zusammengefallenem äußeren Teil (bei Pi): Gestaltlichden Parenchymzellen entsprechende, hie und da aber etwas größere Formenmit, je nach dem Alter der Droge, ätherischem Öl oder Harz; ersteresals die Zelle meist ausfüllender Tropfen, letzteres in schollenförmig-klumpigenoder körnigen Massen. Dementsprechend auch die:

Farbe: Zitronen- bis goldgelb (ätherisches Öl) oder gelb- bis rotbraun(Harz). Tiefbraune Färbung vereinzelt in den Sekretzellen des zusammen-gefallenen äußeren Parenchyms, sowie in den gestaltlich abweichendenfaserähnlichen Formen der Gefäßbündel s. u.

c) Gefäßbündel, zahlreich, meist scharf quer getroffen: Die kleinen, rechteinfachen Bündel (gf2 u. s bei RR, Fig. II, Taf. XXIV) bestehen nur auswenigen polygonalen, als Holzteil aufzufassenden Gefäßen (g), denen etwasWeichbast (B) einseitig [kollaterale Bündel (gf 3 Fig. II, Taf. XXIV)],seltener zweiseitig [bikollaterale Bündel (gfg Fig. II, Taf. XXIV)] angelagertist. Konzentrische Bündel, durch Übergreifen des Bastes der bikollateralenentstanden, findet man nur ausnahmsweise.

Die größeren, der Zahl nach überwiegenden Gefäßbündel (gf gf, bei RR,Fig. II, Taf. XXIV) sind durch ziemlich große, schwach verdickte, poly-gonale Sklerenchymfasern verstärkt. Diese liegen in sichelförmigenGruppen (Sf Fig. II, Taf. XXIV) an der Innen- oder der Außenseite derGefäßbündel, unter Umständen auch an beiden und fallen schon durch diegelbliche Färbung auf. Die Zahl der eine Gruppe zusammensetzenden Fasernist sehr verschieden. Übergangsbündel in die oben beschriebenen einfachenzeigen oft nur unbedeutende Reste der ehemaligen Fasersichel.