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Syllabus der Vorlesungen über pflanzliche Pharmacognosie
Entstehung
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Chemische Zeitung. 1886. Nr. 52.

Das kleine ; etwa "200 Octavseiten umfassende Buch verfolgt denZweck, über die pharmapognostisch wichtigen Pflanzen, sowie über dievon ihnen ab stammenden Drogen eine kurze Auskunft zu geben unddeshalb als Repetitorium zur Auffrischung des Gedächtnisses Dienstezu leisten, wobei die Grenzen nicht allzu ängstlich gezogen, sondernneben den eigentlichen Arzueidrogen auch andere berücksichtigt und beiersteren sowohl obsolet gewordene, als in ausserdeutscheu Pharmacopöen.wie in der österreichischen, französischen, englischen, holländischer, undnordamerikanischen enthaltene mit in den Rahmen gezogen worden sind.

Seine hier skizzirte Aufgabe sucht das Buch auf drei verschiedenenWegen zu erfüllen. In einem ersten Theile werden sämmtliche in Betrachtkommende Pflanzen an der Hand des natürlichen Systems aufgeführtmit kurzer Angabe der Heimath und der von denselben gelieferten Pro-dukte, sowie unter Einstreuung einer Menge kleiner Notizen, welchesich auf Dinge beziehen, deren Kenntniss unzweifelhaft erwünscht ist.

Ein zweiter Abschnitt bringt in tabellarischer Form und alphabe-tischer Reihenfolge diejenigen Gewächse, die in ihren Theiien oderProdukten in einer der oben genannten Pharmacopöen Aufnahme ge-funden haben, wobei aber ausserdem noch Belgien, Ungarn, Dänemark,Schweden, Russland und die Schweiz berücksichtigt sind. Neben demPflauzennamen ist die betreffende Droge genannt und dann durch Kreuze,welche in Vertikalreihen eingezeichnet sind, klar gemacht, in welchenPharmacopöen jene Aufnahme erfahren haben.

Endlich sind in einem dritten Haupttheile nach einer Erläuterung derfür das Studium der Drogen wesentlichen Begriffe aus der Morpho-logie und Anatomie der Gewächse die Drogen selbst und zwar in alpha-betischer Anordnung und in Form knapp gehaltener Einzelartikel zu-sammen gestellt. Dabei wird wieder die Stammpfianze genannt, überHeimath dieser, sowie über Vorkommen, Gewinnung, Beschaffenheit,Bestandteile und Handelsverhältnisse das Nötlüge kurz und klar ange-geben.

Verschiedenheit in Art und Grösse des Drucks lässt überall sofortdas Wesentlichste von dem minder Wichtigen mit Leichtigkeit unter-scheiden. Wenn man sich erinnert, dass das Buch nicht als L e h r b u c hder Drogenkuude gelten will, sondern nur als kurzes Repetitoriumund Taschenbuch der Kenntniss medicinisch-pharmaceutisch wichtigerPflanzen und ihrer Rohprodukte, so wird man zugeben müssen, dass esdiese Bestimmung vollständig erfüllt.

Der Pharmaceut 1886. Nr. 14.

Ein niedliches, bequem in der Tasche zu tragendes Büchelchen,welches für studirende Pharmaceaten zum Zweck des Repetirens sehr