Bom wundtt'stcme BczsaL. - s
blieben. Vnd hat jhm Key. May. das leben geschenckt/loß gelassen/ vnd mit eitler Verehrung begäbet.
DIe andere Prob dieses steine Lc^oar, gcschach P' ob ai d-»»Zu Wien/den ro. tagveccmbris,an einem jungenMenschen/ der das leben verwirckt/ vnd noch nicht 20.
Jahr alt worden war. Derselbe hatte sich im gefengnissehr verzehrt vnd abgenommen / denn man jhm wenigSu essen geben/ vnd genaw gehaltcn/vnd hatte auch die-selbe nacht gar nichts gcsch lassen/ Wiewsler sonstcnohne das von natur einen hagern vnd schmalen leib/auch eine böse gestalt vnd färbe hatte. Nun gaben wirjhm ein halb qucntlein wcissen Arsemck mit gcpüluer-tem Zucker ein / Vnd als er die gisst eine stunde bey stehgehabt/ gaben wir jhm dieses BeZoardischcn steins 10°gerstenkorner schwccr mit Borragenwasser Zukrinckcn /fragten jhn darauff/ wie er sich befunden hctte / ehe ervon bcmcltem stein etwas embckommcn? Antworteteer/ das er in dem Magen ein hessng nagen vnd bren-nen empfunden/ dergleichen jhm in» hasse anders nichtgewesen/ als ob jhm derselbe voller fcwcr were / so htttejhm hesstig geschwindelt/vnd were jhm osst für den äu-gen gar finster worden/ Was auch die jcnigen / so vmbjhn gewesen / geredt / hctte er nicht verstehen / viel we-niger dieselben erkennen können. So bald er aberdie andere arßney bekommen/hctte er das brennen imMagen nicht mehr gcfület/ Sondern es were jhm dar-innen fein küel worden/sowol jhm auch das finste-re für den Augen wicderumb vergangen / das er siehctte aussthun / vnd recht darmit sehen können. Wiedenn auch hernach alle beschwerungvnd grosse angst/
C ij so er