1872
Na oh träge.
Zu Seite697.
Zu Seite701.
Zu Seite744.
Zu Seite
Zu Seite778.
Zu Seitt789.
Zu Seite792.
drid: C 38 H 58 0 5 , eine gelbliche, elastische Masse liefert. Unter den Productender trockenen Destillation der aus Ricinusöl dargestellten Seife befindet sichauch eine der Oelsäurereihe angehörende Verbindung C 16 H 30 O 2 vom Schmelzp.30° C. (Thoms, Fendler).
Undeoylensäure liefert bei der Oxydation mit Salpetersäure und auchmit KMnO 4 Sebaeinsäure. Bei der Oxydation mit KMnO 4 entsteht auchDioxyundeoylensäure: C u H 20 (OH) 2 O 2 , vom. Schmelzp. 85,5°C., und Keto-Oxyundecylensäure: C u H 20 O 4 , vom Schmelzp. 88° C. (Thoms, Fendler).
Sorbinsäure wird synthetisch erhalten durch dreistündiges Erhitzenvon 40 g Crotonaldehyd, 60 g Malonsäure und 60 g Pyridin im Wasserbade.Nach Beendigung der C0 2 -Entwickelung wird die Mischung mit Schwefel-säure übersättigt, wodurch sich die Sorbinsäure beim Stehen ausscheidet(Döbner):
CH 3 - CH=CH—CHO + CH ! (CO.OH) ä= CH 3 -CH=CH—CH=CH- CO. OH + CO 2 + H 2 0.
Cyanoform: CH(CN) 3 , scheint eine Flüssigkeit von Säure-Charakterzu sein, die leicht durch Polymerisation in eine gelbe bis orangerothe Masseübergeht. Cyanoform-Natrium: CNa(CN) 3 , entsteht durch Einwirkungvon Chlor- oder Bromcyan auf die Natrium Verbindung des Methylencyanids:CH 2 (CN) 2 ; aus absolutem Alkohol in farblosen Nadeln krystallisirend. DurchAnsäuern der wässerigen Lösung dieser Natriumverbindung mit Schwefel-säure , Ausschütteln mit Aether und Versetzen dieser Lösung mit absolutemAlkohol resultiren beim Verdunsten farblose, rechteckige Tafeln der Verbin-dung CH(CN) 3 + Pff.OH (Schmidtmann).
Die Samen von Brassica napus liefern bei der Einwirkung von Myrosin
Crotonylsenföl: CH'.NCS, ein bei 174° C. siedendes, nach Meerrettig und
NH 2Senföl riechendes Liquidum. Der Orotonylthioharnstoff: CS^rx p 4 n;, schmilzt
bei 64° C. (Sj ollem a).
Hedonal wird das Urethan des tertiären Amylalkohols (siehe S. 261):
"NTT 2CO<„ päTTiii genannt. Farblose, bei 75° C. schmelzende Krystalle von
pfefferminzartigem Geschmacke, schwer löslich in kaltem, leichter löslich inheissem Wasser. Hypnoticum (Dreser).
Arginin liefert bei der Oxydation mit Baryurapermanganat zunächst
NH 2Guanidinbuttersäure: HN:C<,jtt „„2__„„2__p„2__ nr\ OH' we l clie
kleine, farblose, zu Drusen gruppirte Krystalle bildet, alsdann Guauidin undBernsteinsäure. Das rechtsdrehende Arginin lässt sich durch Erhitzen auf210° C. oder durch Erwärmen mit concentrirter Schwefelsäure bis zum be-ginnenden Sieden in optisch inactives Arginin verwandeln (Kutscher).
Harnsäure wird bei der Elektrolyse in stark schwefelsaurenaltigerLösung, je nach der Temperatur, zuPuron: C 5 H 8 N 4 0 2 , Isopuron: C 5 H 8 N 4 0 2 ,und Tetrahydroharnsäure: C 5 H 8 N 4 0 3 , reducirt.
Das Puron bildet kleine, farblose Nadeln, die schwer löslich in kaltem,leicht löslich in heissem Wasser sind. Es zeigt weder saure, noch basischeEigenschaften. Beim Erwärmen mit Alkali geht es in Isopuron über,welches den Charakter einer Säure und einer Base besitzt.
Die Tetrahydroharnsäure bildet glasglänzende, bei 212 bis 213° Cschmelzende Krystalle, die sich in 2,5 Thln. kochenden Wassers lösen. Beilängerem Erhitzen mit Barytwasser, auf 150° C, spaltet sich Diamidopro-pionsäure (s. S. 417) ab (Tafel).
Ortho-
0'H"<J