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2. Organische Chemie 2. Abt. (1901)
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Bitterstoffe.

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gifti

Ha

-ig (faules Fibrin); Spermin: C 2 H 5 N, ungiftig, Choleraculturen; Aethy-endiamin- C 2 H 8 N 2 , giftig (faule Dorsche); Putrescin: C 4 H 12 N 2(Wies Fleisch Leichen etc.); Cadaverin: C 5 H 14 N 2 (faules Fleisch, faule^che etc.)- Neuridin: C 5 H 14 N 2 , ungiftig (Leichen, verdorbene Wurst etc.);Sa Prin- C 5 H 14 N 2 ungiftig (Leichen); Methylguanidin: G 2 H 7 N 3 , giftig(Wies Fleisch, Choleraculturen); Mydin: O'ff'KO, nicht giftig (mensch-te Leichen); Neurin: C 5 H 13 NO (s. S. 712), giftig (faules Fleisch); Cho-ün: c 5 H 15 N0 2 (s. S. 710), nicht giftig (verdorbene Leberwurste); Betain:° 5 a u N0 2 -1- H 2 0 (s S. 412), nicht giftig (Miesmuschel); Muscarin:C 'H»NO», giftig (faule Dorsche); Mydatoxin: C°H"N0 2 , giftig (faules^h, Leichen); Mykotoxin: C«H"NO«, giftig (giftige ^muschel);Ga dinin- C'ff'NO 8 , giftig (faule Dorsche); Typhotoxm: 0 JNU,g*g (Typhuseultaren); Pyocyanin: C 14 H»N0 2 , ungiftig (blauer Eiter ;Te tanin- C 13 H 30 N 2 O 4 giftig (Tetanusculturen); giftige, bisher unbenannteV aus 1221 Fleisch: U 23 N 4 ; C^HO 2 ; C'H^O 2 ; CWO 2 ;0 H 12 h ! O s - C 14 H 20 N 2 O 4 (faules Fibrin). Die krystallisirbare Base C H JN U

' jäarns von Influenzakranken und das krystallisirbare Ptomain C'H'NO

de

aarns von innuenzaKranüeu uuu u«» _ij.«ui.=-»--------------

Barns von Carcinomkranken; das giftige, in Tafeln krystallisirende Ery-8i Pelin des Harns bei Brysipelas; das Pleuricin: C 5 H 6 N 2 0 2 , des Harns011 Pleuritiskranken.

lieber die Toxalbumine (siehe dort).

O. Bitterstoffe.

Mit dem NamenBitterstoffe" pflegt man eine grosse Anzahl stick-

°fffreiei-, aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehender, bitter

deckender, farbloser oder doch nur wenig gefärbter Verbindungen zu-

^menzufassen, welche fertig gebildet im Pflanzenreiche vorkommen. Die

Dntniss der Mehrzahl dieser Körper ist vorläufig noch eine sehr lücken-

. te ; es ist jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass hei

em eingehenden Studium diese Classe von heterogenen Verbindungen

p ""ählich Vollständig als solche verschwindet, da nach Erforschung ihrer

"stitution es gelingen wird, sie in die verschiedenen Gruppen wohl cha-

terisirter organischer Körper einzureihen.

Obschon die Bitterstoffe in fast allen Pflanzenfamilien vorkommen, sobt es doch einige, welche sich durch Reichthum und Mannigfaltigkeit anseu Verbindungen besonders auszeichnen (wie z. B. die Familien der Com-' l ten, der Labiaten, der Gentianeen), während andere nur vereinzelte Ver-"er davon aufzuweisen haben (z. B. die Familie der Gramineen, der Legu-nos en, der Papaveraceen, der Solaneen, sowie die Krytogamen).

Die Darstellungsweise der Bitterstoffe ist entsprechend den Eigen-'aften derselben eine sehr verschiedene. Die Anwendung hoher Tempe-Ur , starker Mineralsäuren, ätzender Alkalien, sowie oxydirend wirkendergentien ist hierbei im Allgemeinen möglichst zu vermeiden. Einige Bitter-" e scheiden sich bereits beim vorsichtigen Eindampfen der wässerigener alkoholischen, eventuell zuvor durch Thierkohle entfärbten Auszüge deret reff eri( i en Pflanzentheile in nahezu reiner Gestalt aus (z. B. Alo'fn, Pikro-J m ), andere werden bei der Digestion ihrer wässerigen Lösung mit reinerievkohle von letzterer aufgenommen und können derselben, nach dem Aus-gehen mit kaltem Wasser, durch Auskochen mit Alkohol wieder entzogenWen ( z . B. Marubiin, Gentiopikrin). Manche Bitterstoffe können auchrc n Gerbsäure, andere durch neutrales oder basisches Bleiacetat aus ihren

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