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2. Organische Chemie 1. Abt. (1901)
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Naphtenalkohole.

salpetriger Säure auf Amidonaphten: C'E ll .NH', darstellbar,

Naphtenen (s. S. 143) ableitende, alkoholähnliche Verbindungen ange reJ"werden, Hydroxylverbindungen, welche früher zum Theil zu dem ManBiund Dulcitan (Quercit, Pinit), zum Theil zu den Zuckerarten (Inosit) in "ziehung gebracht wurden.

bildet n» de1 'förmige, bei 17° C. schmelzende Krystalle von campherähnlichem Geru ^Naphtenol siedet bei 160,5° C. und löst sich 1:28 in Wasser (Marko« 1 ' 1koff).

Naphtylenglycol: C 6 H 10 (OH) 2 , wird durch Oxydation von N»Ptylen: C 6 H 10 , mit verdünnter Kaliumpermanganatlösung erhalten.*förmige, sublimirbare, bei 100° C. schmelzende Krystalle (Markownikoiv

Isomer mit dem Naphtylenglycol ist der Ghinit: O e H 10 (OH) 2 (iAls ein dreiatomiger Naphtenalkohol ist das Phloroglucit: C ( H'(OH) .

betrachten (s. dort).

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Quercit: C 6 H 12 0 5 oder C f H 7 (OH) ä (Eichelzucker). Der Quercitsich in den Früchten von Quercus racemosa, Qu. sessiliflora,anderen Eichenarten (Braconnot, Dessaigne).

Behufs Darstellung von Quercit zieht man die gepulverten EichelnWasser aus, fällt die Gerbsäure mit Kalkmilch und lässt das Filtrat B aZusatz von Hefe gähren, um den gährungsfähigen Zucker zu zerstowelcher den Quercit in den Eicheln begleitet. Nach beendigter Gährungabermaliger Filtration dampft man die Flüssigkeit zum Syrup ein und * <stallisirt die nach einiger Zeit sich ausscheidenden Krystalle aus heissverdünntem Alkohol um.

Der Quercit bildet farblose, süss schmeckende, monokline Krystawelche bei 235° schmelzen und sich in 8 bis 10 Theilen kalten Wassers&Seine Lösung dreht die Polarisationsebene nach rechts: [ß]x> ~\~ ^' 'u

In seinem Verhalten gegen Agentien charakterisirt sich der Querciein zu den aromatischen Körpern in naher Beziehung stehender funfatoun»Alkohol, bezw. fünfatomiges Phenol. Mit Braunstein und Schwefels* ^liefert er Chinon, beim Kochen mit Jodwasserstoffsäure Benzol, Phenol, Chiund Hexan (Pr unier). Mit Salpetersäure oxydirt, entsteht SchleimsäurTriox3'glutarsäure; Kaliumpermanganat führt den Quercit in MalonsOxalsäure und CO 2 über (Kiliani).

Inosit: C'H'fOH)* + 2H 2 0, inactiver Inosit, Phaseotoan»findet sich im Pflanzen- und im Thierreiche in grosser Verbreitung'kommt z. B. vor in den unreifen Früchten der grünen Schnittbohnen (Pha se """vulgaris)-Vohl, in den unreifen Schoten, in den unreifen Samen der k 1 .{Pisum sativum) und der Linsen (Ervum Uns), in den Kartoffel sprossen» ^dem Kraute und den Beeren des Spargels, in den Blättern von Digital P^purea, von Taraxacum vulgare (Marme), von Fraxinus excelsior (GintlJVitis vinifera (Neubauer), von Juglans regia (Tanret), im Trauben(Hilger) etc. Er findet sich ferner im Ochsengehirn, in den Herzm us

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äer Lunge, der Leber, dem Muskelfleische, dem Harne von an Morbus Bf 1 '-und an Diabetes Leidenden (Scherer, Limpricht, Cloetta), sowieim Harne Gesunder bei übermässiger Wasserzufuhr (E. Külz) etc.

Zur Abscheidung des Inosits versetzt man den wässerigen Auszu 0betreffenden Pflanzen- oder Thiersubstanzen (Harn, nach Abscheidungetwa vorhandenem Eiweiss) mit Bleizuckerlösung bis zur vollständigenfällung, entfärbt das Filtrat möglichst durch reine Thierkohle und vei _alsdann die filtrirte, etwas erwäi-mte Lösung mit so viel Bleiessig, a ' s . ^durch noch ein Niederschlag entsteht. Der entstandene, nach zwölfstün" 8

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