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2. Organische Chemie 1. Abt. (1901)
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Aeth.vlalkoh.ol.

raXi

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Hj., e halt an Aceton. In 1 ccm einer Mischung aus 10 ccm Holzgeistd er Ccm Wasser werde, -wie oben erörtert ist, das Aceton bestimmt. 5 ccm2vv . ' c .juiesslicli erhaltenen Aetherlösung sollen nach dem Verdunsten undf 0 ,, ^ n digem Trocknen über Schwefelsäure nicht weniger als 0,07 g Jodo-

Hefe

%u.:

CH 3Aethylalkohol: C-'H 5 .0H oder |

CH 2 .0H

Moleculargewicht: 46.(In 100 Thln., C: 52,18; H: 13,04; 0: 34,78.)

Älcohol aeihylicus, Alcöhol vini, Spiritus vini, Alkohol.

1?14et

e schichtliches. Obschon im Alterthume verschiedene alkoholhaltigeeiten als Genussmittel dienten, so war doch in der damaligen Zeit,■^bs u 'ksame Bestandtheil derselben, der Aethylalkohol, und die Kunst derswung desselben aus diesen Getränken völlig unbekannt. Erst im'lindert scheinen die Araber und Aegypter durch Destillation des

concen-Jahrhundert durch Kay-

tvjj, s en Alkohol im verdünnten Zustande gewonnen zu haben. Im

H u en Zustande wurde der Alkohol erst im 13.

"l>d US Julius bekannt, welcher denselben als Arzneimittel anwendete

^irio- \, S " u ^'' ma consolatio corporis humani" und als Aqua vitae bezeichnete

i« 6r

ÖeinV °• e Entwässerung ist jedoch erst im Jahre 1

■'chz,

•ndere Angaben über die Entwässerung des Alkohols miteist Pottaschevon Basilius Valentinus im 15. Jahrhundert gemacht, die

96 durch Lowitz undeitl g durch Eichter bewirkt worden.

Die

Ge ^ic h

egenwärtig allgemein gebräuchliche, etymologisch kaum zu deutendelu »K „Alkohol" datirt aus dem 16. Jahrhundert.

tli e | lo ^* v °isier gab im Jahre 1787 an, dass der Alkohol als „Hauptbestand-

teile«

"m

die

Kohl

enstoff, Wasserstoff und Sauerstoff enthalte; die Mengenverhält-

ae r Bestandtheile bestimmte jedoch erst Theodore de Saussure

Ja hre isu.

0r kommen. Der Aethylalkohol kommt im freien Zustande vorh, lf t J Un gen Früchten von Pastinaca sativa, Heracleum giganteum

Ul H

Olin

ttcrctcleiim Sphondylium und Anthriscus cerefolium (Gutzeit),elbe "

. l emii* S Puren

e findet sich ferner in kleiner Menge in dem rohen Holzgeistla n), im Steinkohlentheer (Vincent, Delachanal), im Thieröl,im humusreichen Erdboden, in den meisten natürlichenli^f . ' ln der Atmosphäre (nach Müntz 1 g in 1 cbm Regenwasser).Me i n " rff tj im Harn nach dem Genüsse alkoholischer Getränke, so-O.jj, Ua rn der Diabetiker. Der Buttersäureäther des Aethylalkohols:c ' e Um 'OCäH 5 , kommt vor in dem ätherischen Oele obiger Hera-

^os e .., n " Kleine Mengen von Aethylalkohol sind auch in dem echten(K t ° (Eckart) und im ätherischen Oel von Cuminum ciminwm

**) enthalten.d^ 6r Methylalkohol wird gebildet bei der geistigen oder alkoholischen^W l^ ne un ten) verschiedener Zuckerarten, welche hierbei unter% a Un S niederer pflanzlicher Organismen, besonders der Hefe, zuProe. in Kohlensäureanhydrid und Alkohol zerfallen:

C 6 H 12 0 6 = 2C 2 H 5 .OHSfi Tra ubenzucker Alkohol

'»Hat „,

ul > Pnarmaceutische Chemie. II.

+ 2 CO 2

Kohlensäureanhydrid.

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