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2. Organische Chemie 1. Abt. (1901)
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183
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Tovkommen der einatomigen Alkohole. 183

Vorkommen und Bildung der einatomigen Alkohole:C n H 2n + 1 .OH.

Die Anfangsglieder der einatomigen Alkohole: C n H 2n + 1 .OH, der

Äthylalkohol: MF. OH, und der Aethylalkohol: C 2 H 5 . OH,

nde n sieh fertig gebildet in einigen Pflanzen (s. S. 187 und 193).

e hrere andere Alkohole dieser Eeihe kommen in Gestalt von zu-

^mengesetzten Aethern organischer Säuren in der Natur vor, und

ar sowohl im Pflanzenreiche, als auch im Thierreiche. Einige Ver-

, ter dieser Gruppe von Alkoholen finden sich ferner als Begleiter

es Methylalkohols: C 2 H 5 .OH, in den Producten der Alkohol-Gährung

0tl Zuckerarten.

i -"le natürlich als solche oder als zusammengesetzte Aether vor-tuenden einatomigen Alkohole, ebenso die durch alkoholische Gäh-S erzeugten, scheinen meist primärer Natur zu sein., Aus den natürlich vorkommenden zusammengesetzten Aetherns . en s ich die Alkohole durch Einwirkung von Kalilauge (durch Ver-mag) abscheiden, z. B.:

C>«h 31 (C 16 H 33 )0 2 + KOHPaln

C 16 H 31 K0 2 + C I6 H 33 .OHmitins. Cetyläther Palmitins. Kai. Cetylalkohol.

(Wallrath)

/<ur künstlichen Darstellung der einatomigen Alkohole können; a üle dene Methoden Verwendung finden, von denen die wichtigstena °hstehenden erörtert werden mögen:

1

-Ein, ■', ^ an führt die Kohlenwasserstoffe der Sumpfgasreihe durch directe

let 2t ere

Ull g von Chlor in Monochlorsubstitutionsproducte über, und "behandelt

e 1cht e

wit einer wässerigen Lösung von Kaliumhydroxyd oder miten i Silberoxyd (Berthelot), z. B.:

C S H U + 2C1 = C 6 H 13 C1 + HCl

Hexan Monochlorhexan

C 6 H 13 C1 ~f- KOH = C 6 H 13 .OH + KClMonochlorhexan Hexylalkohol.

hitg- Wec kniässiger ist es, jene Monochlorsubstitutionsproducte durch Er-sän r .. tQlt Silberacetat oder mit Kaliumacetat zunächst in Aether der Essig-hol 6 ei ' zu führen und letztere alsdann mittelst Kaliumhydroxyds in Alko-" Zu verwandeln (Schorlemmer), z. B.:

Jt C6 H l3 Cl -}- C 2 H 3 Ag0 2 = C 2 H 3 (C 6 H 13 )0 2 + AgCl0c hIorhexan Silberacetat Essigsaurer Hexyläther Chlorsilber

lä Ssigs C8a3 (C 6 H l3 )0 2 + KOH = C 6 H 13 .OH + C 2 H 3 K0 2

a Urer Hexyläther Kaliumhydroxyd Hexylalkohol Kaliumacetat.Je

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nach der Stellung, welche das Chloratom in jenen Monochlorsub-

''■"ißr" Spro<iu(:te n der Ethane einnimmt, d. h. je nachdem dasselbe an ein( v ei>i ' "ecundär oder tertiär gebundenes Kohlenstoffatom gelagert istPH,v.!. en ), wird der nach obiger Bildungsweise erzeugte Alkohol auch ein»,., a rer. -„----- a ~... _,._ J .._ J ..„___ _ • ._ cn.„ii- *~.. »«■____

er, secundärer oder tertiärer sein. An Stelle der Monochlor-1Q nsproducte können zu obigem ZweckJodverbindungen Verwendung finden.

^ f orn. 10ns P ro( lucte können zu obigem Zwecke auch die entsprechenden