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2. Organische Chemie 1. Abt. (1901)
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Eigenschaften des Aethylenohlorids.

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ei 'hitzt

Ud.

■werden. Ueber die Isomerie von Aethylenchlorid und Aethy-e nchlorid siehe S. 167 und 169.

Y Darstellung. Zur Darstellung des Aethylenchlorids leitet man gleichew ÜIne Aethylen (siehe 8. 129) und Chlorgas, beide im getrockneten Zu-tte . derartig in einen tubulirten, gläsernen Spitzhallon (Fig. 23), dass inei 'em das eine Gas von der einen, das andere Gas von der anderen Seite

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tt] l Utt ' Die Verbindung des Aethylens mit dem Chlor findet unmittelbar,'War unter Wärmeentwickelung, statt:

C 2 H 4 + 2C1 = C 2 H 4 C1 2 .<le a • hierdurch gebildete Aethylenchlorid verdichtet sich an den Wänden

l Bi, pitzDa l'ons und fliesst durch die Spitze desselben in das sorgfältig ge-ilte ~

ui ute qet» öarQ melgefäss ab, aus welchem

'% , Uaverbun( ien gebliebenes Gas durch

zugsrohr entweichen kann.Dai

Fig. 23.

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auf diese Weise gebildete

e ßchlorid ist zunächst .durch

^aoltes Schütteln mit verdünnter

ttiit SUn S (1:10) zu entsäuern, dann

Z etst" 0aCentlirter Scnwefelsaure > zurg el) j, lvir, g kleiner Mengen gleichzeitig'-'uti 6 anderweitiger Chlorverbin-a;,,^,? 1 ' so oft durchzuschütteln, bisscjji; , n icht mehr geschwärzt wird,

m

"in

ll6 sslicH

nach dem Abheben aus

8e Hkt tubulirten Retorte mit einge-bt! Thermometer im WasserbadeS. l5 l 6 ectifi ciren (vergl. Fig. 21 aufgelw, Ull(i di e bei 84 bis 86° C. über-e n Antheile zu sammeln.

6hl . S e nschaften. DasAethylen-

lo rid Vi'u •f 0r Dildet eine farblose, chloro-

850n 8 riechende, süsslich schmeckende Flüssigkeit, welche bei

l,25 4 ' f - Siedet und bei 0° ein specif. Gewicht von 1,280, bei 15° C. von

r üs<< besitzt. Das Aethylenchlorid brennt mit grün gesäumter.

'st A Flamme, unter Entwickelung von Chlorwasserstoff. In Wasser

Ujo . -aethylenchlorid fast unlöslich, leicht löslich dagegen in Alkohol

^ Aether.

ajjg, ^ l " cn concentrirte Schwefelsäure wird das Aethylenchlorid nicht

*es • H " D urca Antimonpentachlorid erleidet es bei 100° C. keine

I( ÜB , lcne Veränderung. Alkalische Kupferlösung (Fehling'sche

r 6( j . ösu ng) wird auch in der Wärme nicht durch Aethylenchlorid

si c i, , (Unterschied vom Chloroform). Vom Chloroform unterscheidet

^ e *i 1 &S ^ eth ylenchlorid ferner durch den Siedepunkt, das specifische

<la 8 Qi! Utl( i das Fehlen der auf S. 153 und 154 angegebenen, nur

(Jn r( ,i ° r °f°rm kennzeichnenden Keactionen, von dem Aethylidenchlorid

pn a i, as »erhalten gegen concentrirte Schwefelsäure, durch den Siede-

und. das specifische Gewicht.

chl 0 • U . ron Kochen mit alkoholischer Kalilauge wird das Aethylen-

,lf >r 1( i

ln Mono chlor äthylen oder Vinylchlorid: CH 2 =CHC1,