Eigenschaften des Aethylenohlorids.
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ei 'hitzt
Ud.
■werden. Ueber die Isomerie von Aethylenchlorid und Aethy-e nchlorid siehe S. 167 und 169.
Y Darstellung. Zur Darstellung des Aethylenchlorids leitet man gleichew ÜIne Aethylen (siehe 8. 129) und Chlorgas, beide im getrockneten Zu-tte . derartig in einen tubulirten, gläsernen Spitzhallon (Fig. 23), dass inei 'em das eine Gas von der einen, das andere Gas von der anderen Seite
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tt] l Utt ' Die Verbindung des Aethylens mit dem Chlor findet unmittelbar,'War unter Wärmeentwickelung, statt:
C 2 H 4 + 2C1 = C 2 H 4 C1 2 .<le a • hierdurch gebildete Aethylenchlorid verdichtet sich an den Wänden
l Bi, pitzDa l'ons und fliesst durch die Spitze desselben in das sorgfältig ge-ilte ~
ui ute qet» öarQ melgefäss ab, aus welchem
'% , Uaverbun( ien gebliebenes Gas durch
zugsrohr entweichen kann.Dai
Fig. 23.
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auf diese Weise gebildete
e ßchlorid ist zunächst .durch
^aoltes Schütteln mit verdünnter
ttiit SUn S (1:10) zu entsäuern, dann
Z etst" 0aCentlirter Scnwefelsaure > zurg el) j, lvir, g kleiner Mengen gleichzeitig'-'uti 6 anderweitiger Chlorverbin-a;,,^,? 1 ' so oft durchzuschütteln, bisscjji; , n icht mehr geschwärzt wird,
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"in
ll6 sslicH
nach dem Abheben aus
8e Hkt tubulirten Retorte mit einge-bt! Thermometer im WasserbadeS. l5 l 6 ectifi ciren (vergl. Fig. 21 aufgelw, Ull(i di e bei 84 bis 86° C. über-e n Antheile zu sammeln.
6hl . S e nschaften. DasAethylen-
lo rid Vi'u •f 0r Dildet eine farblose, chloro-
850n 8 riechende, süsslich schmeckende Flüssigkeit, welche bei
l,25 4 ' f - Siedet und bei 0° ein specif. Gewicht von 1,280, bei 15° C. von
r üs<< besitzt. Das Aethylenchlorid brennt mit grün gesäumter.
'st A Flamme, unter Entwickelung von Chlorwasserstoff. In Wasser
Ujo . -aethylenchlorid fast unlöslich, leicht löslich dagegen in Alkohol
^ Aether.
ajjg, ^ l " cn concentrirte Schwefelsäure wird das Aethylenchlorid nicht
*es • H " D urca Antimonpentachlorid erleidet es bei 100° C. keine
I( ÜB , lcne Veränderung. Alkalische Kupferlösung (Fehling'sche
r 6( j . ösu ng) wird auch in der Wärme nicht durch Aethylenchlorid
si c i, , (Unterschied vom Chloroform). Vom Chloroform unterscheidet
^ e *i 1 &S ^ eth ylenchlorid ferner durch den Siedepunkt, das specifische
<la 8 Qi! Utl( i das Fehlen der auf S. 153 und 154 angegebenen, nur
(Jn r( ,i ° r °f°rm kennzeichnenden Keactionen, von dem Aethylidenchlorid
pn a i, as »erhalten gegen concentrirte Schwefelsäure, durch den Siede-
und. das specifische Gewicht.
chl 0 • U . ron Kochen mit alkoholischer Kalilauge wird das Aethylen-
,lf >r 1( i
ln Mono chlor äthylen oder Vinylchlorid: CH 2 =CHC1,