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Physikalisches Praktikum : mit 366 eingedrukten Abbildungen
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XIV. Bestimmung des Nutzeffektes eines Grleich-

stromnebenschlußmotors, einer Dynamomaschine und

Aufnahme der Charakteristik.

Gebraucht wird: Nebenschlußmotor von etwa 1 / i PS. mit AnlalJ-widerstand, Schnur mit zwei Wagschalen, Gewichtssatz, Tourenzähler,Amperemeter bis 5 Ampere, Voltmeter bis 120 Volt. Dynamomaschine mitVorschaltwiderstand. Kleine Bogenlampe, Glühlampen, Volt und Amperemeter.

I. Bestimmung des Nutzeffektes eines Gleichstrom-nebenschlußmotors.

Allgemeines.

Unter Nutzeffekt oder Güteverhältnis eines Motors verstehenwir das Verhältnis des geleisteten zum aufgewandten Effekt, also

geleisteter Effekt

Nutzeffekt = r\ =

1)

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ aufgewandter EftVkt M^^^^^

Der aufgewandte Effekt ist bei einem Elektromotor durch das

Produkt von Stromstärke J und Spannung E gegeben, also durch die

Wattzahl: Aufgewandter Effekt = J.E (Watt). Nun sind 736 Watt dem

mechanischen Effekt von einer Pferdekraft (P S.) gleich. Es entspricht

also 1 Watt ----- P S. und der aufgewandte Effekt in P t S. ausgedrückt

736

ist gleich:

Aufgewandter Effekt = ~^- (PS.)

736

2)

Der geleistete Effekt ist die in der Zeiteinheit vom Motor gelieferte

mechanische Arbeit,

! + + mh Arbeit Kraft X Weg K.s

geleisteter Effekt =

. ,- .. ..____^^^^ ZeitNun entspricht die Leistung von 75

oder 1 einer Leistung von PS.aec 7 5

Zeitmkgr

t

einer Pferdekraft (P S.)

Der geleistete Effekt in PS. ausgedrückt ist daher:

Geleisteter Effekt =

K.s

t.75

(PS.)

3)