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Bestimmung von Selbstiiiduktionskoeffizienten
meßbar veränderlichen induktionsfreien Widerstand w ein. Die Endenvon w und w s können durch eine "Wippe c abwechselnd unter Vor-schaltung eines in der Figur nicht gezeichneten Hilfswiderstandes rmit einem Wechselstrommesser, Volt- oder Amperemeter G verbundenwerden.
3. Man verbindet G mit w a und reguliert r so lange, bis G einenpassenden Ausschlag zeigt. Man wendet den Kommutator c und ändertW, bis G denselben Ausschlag wie vorher zeigt; dadurch ist aber dieStromintensität im ganzen Kreise geändert , man wendet darum aber-mals c, liest von neuem G ab, wendet c, regelt w und fährt so fort, bisin beiden Lagen G denselben Ausschlag gibt, dann ist der gefundeneWiderstand w gleich dem Wechselstromwiderstande w s .
4. Man liest den Widerstand w in Ohm ab.
5. Man bestimmt mit einem Tourenzähler die Umdrehungszahl zund daraus, nach der Konstruktion der Maschine, die Periodenzahl m.
6. Man ändert die Umdrehungszahl von M und führt nochmalsdieselben Bestimmungen aus.
7. Man senkt in die Spirale einen weichen Eisenkern ver-schieden tief ein und bestimmt die Werte von w : w s wächst sehr stark.
Bemerkung. Man kann auch die Enden von w s und w mitden Quadranten eines Elektrometers verbinden und w so regulieren,daß kein Ausschlag eintritt.
Aus den gefundenen Werten von w s , w und m berechnet man 2.Man berechnet ferner 8 aus den Dimensionen und der Windungszahlder Spirale. Letzterer Wert ist größer als ersterer, da bei der Berech-nung nach der Formel nicht dem Einflüsse der Enden der Spirale Rech-nung getragen ist, wodurch die berechnete Selbstinduktion zu groß wird.
B. Bestimmung von Selbstinduktionskoeffizienten nachE. Dorn und Lord Rayleigh.
I. Nach Dorn.
Gebraucht wird: Wheatstonesche Brücke; ballistisches Galvano-meter; Amperemeter; "Widerstand skasten; Unterbrecher; Elemente; Sole-noide, deren Selbstinduktionskoeffizienten zu bestimmen sind.
Methode. In der W T heatstoneschen Brücke (Fig. 351) sei ader Widerstand des Leiters, dessen Selbstinduktionskoeffizient 8 be-stimmt werden soll; b, c und d seien induktions- und kapazitätsfreieWiderstände; g sei der Widerstand des ballistischen Galvanometers.Im ungeteilten Stromkreise des Elementes E liege das Amperemeter Aund ein Stromschlüssel S.
Die Widerstände seien so abgeglichen, daß bei konstantem Strom(S geschlossen)
a: b = c:dist, d. h., daß das Galvanometer stromlos ist.