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Physikalisches Praktikum : mit 366 eingedrukten Abbildungen
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Ausdehnungskoeffizient.

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1. Bestimmung der Ausdehnungskoeffizienten von Stäbennach der Methode von Lavoisier und La Place.

Gebraucht wird: Fernrohr mit Skala; Apparat von Lavoisier undLaplace (Fig. 89) mit Brennern und Wassermantel; Thermometer; % mlange Stäbe von Kupfer, Eisen, Glas, Hartgummi, letzterer auf einem etwaskürzeren Glasstabe aufliegend.

Prinzip. Ein Stab S (Fig. 88) liegt mit seinem einen Ende e xfest gegen eine vertikale Wand, mit seinem anderen e 2 berührt er deneinen Endpunkt f x eines Fühlhebels,

dessen Arme die Längen * und y Kg. 88.

haben, und der sich um den Punkt adreht; sein anderes Ende f 2 gleitetlängs einer Skala. Verlängert sichder Stab um A, so verschiebt sichdas Ende /\ um A und das Ende f 2um jit, und zwar ist: fi = l.y/x,also A = ft . x/y.

Ist * klein und y groß, so er-gibt sich ein im Verhältnisse zu i ^

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großes ft. — Statt des hier voraus-gesetzten geraden Fühlhebels benutzt man bei den Messungen dieSpiegelablesung (S. 23).

Apparat (Fig. 89). Zwei Holzblöcke, A x und A 2 , sind auf einBrett aufgeschraubt. An A x ist ein eiserner Winkel w angeschraubt,

auf A 2 befindet sich die zur Messung der Längenänderungen dienendeSpiegelvorrichtung. Dieselbe besteht aus einer stählernen Achse, diesich in den beiden Lagern <x und «, dreht und an welch r oben mittels