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34. Tierische Faserstoffe. 277
und es entstanden verschiedene Typen, von denen die vier wichtigsten oben genannt
worden sind.
Die Schafwolle erscheint unter dem Mikroskop als ein Stäbchen
mit becherartig ineinander gesteckten Schüppchen, welche bei den
Merinowollen den ganzen Umfang des Haarschaftes, bei den minder-feinen Wollen zumeist diesen nur teilweise umspannen.
Die Schafwolle besteht aus Keratin, einem zu den Eiweißstoffengehörigen Stoff, der wie alle stickstoffhaltigen organischen Körperbeim Verbrennen einen höchst unangenehmen Geruch verbreitet.
Als Erkennungsmittel für Schafwolle kann ferner ihre Löslichkeitin kochender Kali- oder Natronlauge verwendet werden.
Der rohen Wolle haftet ein fettiger Überzug an, der aus demmit Schmutz vermengten Wo 11 seh weiß besteht; außerdem enthältsie Pflanzenteilchen, welche man ohne Rücksicht auf ihre HerkunftKletten nennt.
Wollstapel. Die Wolle tritt dem Auge nicht in Einzelhaarenentgegen, sondern diese sind durch den Wollschweiß zu Bündeln ver-eint. Aus diesen heraus laufen Haare in andere Bündel hinein, so daßeine Vereinigung zu einem größeren Bündel entsteht, welches Woll-stapel genannt wird. Die Wollstapel vereinigen sich auf gleicheWeise zum ganzen Haarkleide.
Nadelstapel.
Rapskornstapel.
Blumenkohlstapel.
Abgerundeter Stapel.
Brettstapel.