16, GenuBmittel.
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Reiner Chinatee gibt zumeist ein mildes Getränk, im Kleinhandelweiden deshalb verbrauchsfertige Tees abgegeben; es sind diesMischungen von chinesischen und indischen Teesorten.
Teeyerbrauch. Das beständige Steigen des Teeverbrauches imdeutschen Zollgebiet ist aus den Zahlen der nachfolgenden Tafeldeutlich ersichtlich.
1 836)is -10
1856bis 60
1806bis 70
1876bis 80
1880bis 90
1896bis 1900
1905
Im ganzen
120 t
650 t
750 t
1380 t
190u t
2830 t
2930 t
Auf den Ko]
>f 4 g
20 g
20 g
30 g
40 g
50 g
50 g.
fTlöte, Paraguaytee, sind die getrockneten und grob bis staub-förmig zerkleinerten Blätter der Paraguaystechpalme, ilex paraguariensisund dieser verwandter Arten. Dieser Tee besitzt mit dem chinesischenTee am meisten Ähnlichkeit und steht ihm, was Alter anlangt, nichtnach. Mate ist das volkstümliche Getränk der Bewohner der LaPlata-Staaten und des südlichen Brasiliens, er bildet auch in anderenLändern Südamerikas ein beliebtes Genußmittel. Sein Gehalt an Tein,welches im Mittel 1°L ausmacht, berechtigt ihn, dem Kaffee und Teezur Seite gestellt zu werden.
Bedeutende Handelshäuser für die Ausfuhr von Mate sind inParana vorhanden. Die Einfuhr von Mate nach Europa ist heutzutagetrotz lebhafter Anpreisung noch unbedeutend.
Brasilianische Mate aus Itajahy (St. Catharina) stammend, kommtin Hamburg zum Preise von 1,30 bis 2,50 M für 1 kg im Kleinverkaufin den Handel.
KßkDO heißen die getrockneten und meist fermentierten Samendes Kakaobaumes, theobroma cacao. Der Kakaobaum wird 8 bis 15 mhoch und trägt melonenähnliche mit zehn Längsrippen versehene Früchte.Die Kakaofrucht enthält etwa 50, seltener mehr Samen, die in 5 Reihenangeordnet und in süßes schleimiges Mus eingebettet sind Die Heimatdes Baumes und verwandter Arten, deren Samen hier und da ebensobenutzt werden, sind die Küstenländer des mexikanischen Golfes,Mittelamerika, die .Antillen und Südamerika bis zum Amazonenstromesüdlich.
Gegenwärtig wird Kakao in last allen Ländern des tropischenAsiens, Afrikas und Amerikas gebaut. Der 13. Breitengrad nördlichund südlich ist in der neuen Welt etwa die Anbaugrenze.
Aufbereitung des Kakaos. Die Ernte erfolgt in Ecuador mitHilfe langer Stangen, die am Ende ein mit der Schneide nach obengekehrtes Quermesser tragen. Ein Baum gibt nur 1 bis L 1 kg Kakao.Die Frucht wird entweder sofort oder in einigen Tagen ausgekernt.Die Samen der geringeren Sorten werden in Brasilien und Cayennesofort getrocknet und ergeben den ungerotteten Kakao von bitteremund herbem Geschmack. Die feinen Sorten hingegen werden einerGärung unterworfen, wodurch eine Verbesserung des Aromas und desGeschmackes bewirkt wird. Die Gärung wird eingeleitet durch An-häufen größerer Mengen von Samen, durch Eingraben der frischen