16. Genußmitte].
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gestattet. Wenn der Essigständer in Gebrauch genommen wird, tränktman zunächst die Späne mit warmem Essig, der mit Branntwein ver-setzt wurde, indem man dieses Gemisch durch die obere Öffnung gießt.Nach 24stündigem Stehen wird halbstündlich ein Aufguß von einerMischung aus einem Teil Branntwein, sechs Teilen "Wasser und zwei.Teilen fertigem Essig gemacht. Das Essiggut wird durch die Späneverteilt und bietet der Lufteinwirkung eine große Oberfläche dar. DieEssigständer müssen in einem erwärmten Räume stehen.
Essigsorten. Man pflegt die Essigsorten nach den zur ihrerHerstellung verwendeten Rohstoffen zu benennen. Auch sind hierfürdie Zusätze maßgebend, die bei ihrer Herstellung gemacht werden.Hervorzuheben sind folgende Sorten von Gärungsessig.
Branntweinessig, Spritessig, ist ausschließlich das durch Essig-säuregärung aus alkoholhaltigen Flüssigkeiten (Branntwein) bereiteteErzeugnis.
Weinessig ist ein Gärungsessig, dessen Maische mindestens 20°i 0 ,Wein enthielt.
Reiner Weinessig ist ein solcher, dessen Essigsäure nur aus demAlkohol des bei seiner Herstellung verwendeten Weines hervorgegangen.
Außerdem werden im Handel noch Obst-, Bier-, Malz-, Zucker-rübenessig angetroffen. Auch wird Essig, mit wohlriechenden oderwürzigen Pflanzenstoffen versetzt, in den Verkehr gebracht: Estragon-,.Kräuter-, Gewürzessig.
Essigsäuregehalt. Essig soll im allgemeinen nicht unter 3,5°J 0
Essigsäure enthalten, keinesfalls aber unter 3°| 0 . Nach dem Gehalte
an Säure unterscheidet man alle essigsäurehaltigen Flüssigkeiten des,
Handels mit folgenden Benennungen.
Speiseessig (Tafelessig)
Einmachessig (Weinessig)
D oppele ssig
Essigsprit
Essigessenz
Essigessenz wirdim Kleinverkauf nicht
mit 3,5°/ 0 Essigsäure,
7°/"„ 10,5o/ 0 „ ,
-, 80»/ 0 „ .
ms gereinigtem Holzessig hergestellt und muß'offen, sondern in Gläsern verschlossen, deren.
Aufschrift zur Voreicht mahnt, abgegeben werden.
16. Genujjmittel.
Kaffee heißen die getrockneten Samen des arabischen Kaffee-baumes, coffea arabica, und des liberischen Kaffeebaumes, coffealiberica. Der arabische Kaffeebaum ist heimisch im inneren Afrika,von Südabessinien bis zum Viktoria-See. Er wird in den Tropenangebaut und seine Südgrenze liegt in Amerika bei 28° (Provinz Santa