3. Metalle.
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sehr harte, spröde und magnetisch bleibende Wolframstahl, mit 5bis 8°/ 0 Wolfram, der besonders harte Chromstahl (mit höchstens2 ü / 0 Chrom). Der Nickelstahl wird zu Panzerplatten, Schiffsschrauben,Kesselblechen, Kabeldrähten und Gewehrläufen verwendet, der Mangan-stahl zu Panzerplatten, Wagenrädern. Die Werkzeuge aus Chromstahldienen zur Bearbeitung von sehr harten Stoffen.
Schmiedeeisen, mit 0,04 bis 0,6°/ 0 Kohlenstoff, ist nicht härt-bar und schmilzt bei 1600°. Wegen seiner Schwerschmelzbarkeitist es zum Gießen nicht geeignet. Es wird häufig in Form von Stäbenin den Handel gebracht, daher seine Benennung Stabeisen. Hier unter-scheidet man ebenso wie beim Stahl nach der Gewinnungsart:
1. Herdfrischschmiedeeisen. 2. Puddelschmiedeeisen.
3. Bessemerschmiedeeisen. 4. Thomasschmiedeeisen.Gußwaren. Aus Gußeisen und Stahl werden durch GießenStänder, Räder und andere Maschinenbestandteile, eiserne Öfen,Herdplatten, Gitterzäune, große Leitungsröhren und Kochgeschirr er-zeugt. Diesen Waren wird die Gestalt durch eiserne Formen, häufigeraber durch Formen aus Formsand gegeben. Der Formsand besteht
Bild 11 Walzwerk.
Links Kaliberwalzen für die l'-rzeugung von Quadrateisen, in der Mitte solche für
Schienen und rechts solche für T-Eisen.
aus Sand mit Ton und Kohlenpulver. Das dabei benutzte Modell, dasgetreue Vorbild des zu gewinnenden Gußstückes, ist zumeist aus Holzgearbeitet. Die Sandformen heißen im Gegensatz zu den bleibendeneisernen Formen verlorene Formen, da sie nach dem Erstarren des
Sachße, Warenkunde. 3