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eigentümlichem, ätherischem Gerüche und brennendem Ge-schmack.
Prüfung: Soll zwischen 99—103° sieden; sp. Gewicht0,815—0,820. — 20 cc der wässerigen Lösung (1 = 20) dürfennach Zugabe von 2 Tropfen Kaliumpermanganatlösung die-selbe innerhalb 10 Minuten nicht entfärben. (Aethyl- oderAmylalkohol.) — Wird die wässerige Lösung (1 = 20) mitSilbernitratlösung, welche zuvor mit Ammoniakflüssig-keit übersättigt ist, 10 Minuten im Wasserbade erwärmt, sodarf sie auf diese nicht reduzierend wirken. (Valeraldehyd.)(Arzneimittel.)
Amylnitrit.
(CH 3 ) a . CH . GW . CH 2 . ONO.
In ein Kölbchen, dessen Kork drei Bohrungen trägt, bringtman 30 g Gärungsamylalkohol und erwärmt im Wasserbadauf 80°. Das Thermometer, das in der einen Bohrung sitzt,reicht bis in die Flüssigkeit, ebenso das in der zweiten Boh-rung befindliche Gaszuleitungsrohr, während die dritte Bohrungein unterhalb des Korkes endigendes Knierohr trägt, das dieVerbindung mit einem Liebig'sch&n Kühler bildet. In einemBundkolben von 500 cc übergiesst man dann andrerseits 10 gin erbsengrosse Stücke zerschlagenes Arsentrioxyd mit 60bis 70 g roher Salpetersäure, erwärmt mit sehr kleinerFlamme auf dem Drahtnetz und leitet das entwickelte Sal-petrigsäureanhydrid in den Amylalkohol, bis der Geruchnach diesem völlig verschwunden ist. Das Destillat wird mitPotasche entwässert, getrocknet und fraktioniert. Siedep. 95°.Vorgang: 2C 5 H 11 . OH -+- N 2 0 3 = 2C 6 H U . ONO + H 2 0.(Vgl. ferner pag. 182.)
Beschreibung: Klare, gelbliche Flüssigkeit von nichtunangenehmem, fruchtartigem Geruch.
Prüfung: Siedepunkt! — 5 cc Amylnitrit, geschütteltmit 1 cc Wasser, dem 0,1 cc Ammoniakfiüssigkeit beige-mischt wurde, dürfen die alkalische Reaktion nicht aufheben.(Säuregehalt.) — 1 cc Amylnitrit, mit einer Mischung von1,5 cc Silbernitratlösung und 1,5 cc absoluten Alkoholsnach Zusatz einiger Tropfen Ammoniakflüssigkeit gelinde er-wärmt, darf keine Bräunung hervorrufen. (Valeraldehyd.)Auf 0° abgekühlt, darf Amjdnitrit sich nicht trüben. (Was-ser.) (Arzneibuch.)
Benzaldehyd.
C°H 5 . COH.
a. Darstellung von Benzylchlorid. Man leitet in 100 gsiedendes Toluol (Sdp. 111°) unter Vorlage eines Eückfluss-kühlers Chlor ein, bis die Gewichtszunahme ca. 37 g beträgt.
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