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Aether-Petroläthermischung (1 :1) aus, verdunstet die Aus-schüttelung, nimmt in wenig Wasser auf und prüft mit Eisen-elilorid auf Salicylsäure.
b. Einen 2. Teil des Serums äschert man unter Zusatzvon überschüssiger Kalkmilch ein, nimmt die Asche in ver-dünnter Salzsäure auf und prüft mit Curcumapapier (oderTinktur) auf Borsäure.
c. Zur Prüfung auf Zusatz von Soda oder Bicarbonatgiebt man nach E. Schmidt zu 10 cc der aufgekochten Milch10 cc Alkohol und einige Tropfen Rosolsäurelösung (1:100)und mischt. Bei Gegenwart dieser Salze tritt eine Rosa-färbung ein. (Kontrollversuch mit reiner Milch!)
7. Prüfung auf Mehlzusatz.
Bei Gegenwart von Mehl in der Milch tritt auf Zusatzvon Jodlösung Blaufärbung ein. Da die Milch Jod bindet,nehme man auf 10 cc Milch 12—13 cc 1 /ioo Normaljodlösung.
Fette und fette Oele.
a. Bestimmung des spez. Gewichtes.
Man ermittelt das spez. Gewicht bei fetten Gelendirekt mittelst Pyknometers oder WestpkaV 'scher Wage;bei festen Fetten fülle man das Pyknometer mit dem ge-schmolzenen Fett, hänge ins lebhaft siedende Wasserbad undfülle nach 1 Stunde genau bis zur Marke. Man lässt abkühlenund wägt.
Zu dieser, wie zu den folgenden Bestimmungen müssendie Oele und Fette gegebenen Falles filtriert werden. Diefesten Fette sind zu diesem Behufe zu schmelzen und im Luft-trockenkasten durch ein trockenes Filter zu filtrieren, damitsie nicht partiell unter Entmischung erstarren.
b. Bestimmung des Schmelz- und Erstarrungs-punktes.
Die hier einschlägige Bestimmung des Arzneibuches lau-tet: „Die Bestimmung des Schmelzpunktes der Fette undder fettähnlichen Substanzen wird in einem dünnwandigen,an beiden Enden offenen Glasröhrchen von höchstens 1 mmlichter Weite ausgeführt. In dieses saugt man soviel von demklar geschmolzenen Fette auf, dass es eine etwa 1 cm hochauf dem Boden stehende Schicht bildet. Das Röhrchen lässtman 24 Stunden lang bei niederer Temperatur (etwa 10°)liegen, um das Fett völlig zum Erstarren zu bringen. Erstdann ist das Eöhrchen mit einem geeigneten Thermometer zuverbinden und in ein etwa 30 mm weites Reagensglas zubringen, in welchem sich das zum Erwärmen dienende Wasserbefindet. Das Erwärmen soll allmählich und unter häufigemUmrühren des Wassers geschehen. Der Wärmegrad, bei wel-chem das Fettsäulchen durchsichtig wird und in die Höhe schnellt,
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