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Coffein hinterlassen."
Das Coffe'in-Natriumsalieylat verhält sich bei Ex-traktion mit Chloroform wie eine Mischung, d. h. giebt dasCoffein ab; es enthält auf 1 Mol. Coffein (C 8 H 10 N 4 O 2 ) reich-lich 2 Mol. Natriumsalicylat. Verlangt sind auf 0,5 g 0,2 gCoffein: „Ein vorschriftsmässiges Präparat wird gewöhnlichetwas mehr als 40°/o Coffein hinterlassen; der volle Gehalt(gegen 44 °/o) kann nur mittelst Extraktionsapparates gewonnenwerden".
5. Theobrominum natrio-salicylicum. Theobromin-natriosalicylat. „2 g Theobrominnatriosalicylat werden ineinem Porzellanschälehen in 10 cc Wasser durch gelindes Er-wärmen gelöst; diese Lösung wird mit etwa 5 cc oder sovielNormal-Salzsäure versetzt, dass blaues Lackmuspapier kaummerklich gerötet wird, hierauf wird ein Tropfen verdünnteAmmoniaküüssigkeit (1 = 10) zugefügt, und die jetzt sehrschwach alkalische Mischung nach gutem Umrühren 3 Stundenlang bei 15—20° stehen gelassen. Der entstandene Nieder-schlag wird sodann auf ein bei 100° getrocknetes und nachhergewogenes Filter von 8 cm Durchmesser gebracht, zweimalmit je 10 cc kaltem Wasser gewaschen, im Filter bei 100°getrocknet und gewogen; sein Gewicht soll mindestens 0,8 gbetragen."
Das Theobromin-Natriosalicylat (=Diuretin) ist wohl eine„Kombination" (Verbindung oder Gemisch?) von Theobromin-natrium C 7 H 7 NaN 4 0 2 mit Natriumsalicylat. Durch die Salz-säure wird das Theobromin, C 7 H 8 N*0 2 , aus der Natriumver-bindung in Freiheit gesetzt. Um nun das Freiwerden vonSalicylsäure zu verhüten, wird Ammoniak zugefügt. Das aus-geschiedene Theobromin wird gesammelt, gewaschen, getrocknetund gewogen. Verlangt sind 0,8 g = 40 °/o. Nach der FormelC 7 H 7 NaN*Ü 2 , C 7 H 6 0 3 Na berechnen sich 49,7°/o Theobromin;es wird der Löslichkeit des Theobromins in der Salicylatlösungund den Waschwässern halber weniger gefunden.
6. Cantharides. Spanische Fliegen. „Zur Bestim-mung des Cantharidingehaltes übergiesst man 25 g mittelfeingepulverte Spanische Fliegen in einem Arzneiglase mit 100 gChloroform und 2 cc Salzsäure, lässt das Gemisch unter häu-tigem Umschütteln 24 Stunden lang stehen und filtriert alsdann52 g der Chloroformlösung durch ein trockenes Filter gut be-deckt in ein genau gewogenes Kölbchen. Hierauf destilliertman das Chloroform ab, übergiesst den Destillationsrückstandmit 5 cc Petroleumbenzin und lässt die Mischung unter zeit-weiligem Umschwenken 12 Stunden lang verschlossen stehen.Alsdann filtriert man die Flüssigkeit durch ein bei 100° ge-trocknetes und gewogenes, zuvor mit Petroleumbenzin befeuch-tetes Filter von 5 cm Durchmesser, übergiesst das Ungelösteunter Umschwenken zweimal mit je 10 cc Petroleumbenzin undfiltriert dieses auch durch jenes Filter, ohne dabei auf die an
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