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j^^HVI
474 Indenkörper aus Aldehyden und Ketonen der Hydrozimmtsäurereihe,
CH
0 2 N.r^Y^C-CH 3 L/1 „ H 2 NI ____ + 4H 2 =
CH, H 2 N
H,N-
CHO
CH-CH,ICHO
+ 2H 2 0.
>CH„
+ H 2 0.
Hier ist es also der intermediär entstehende Amidomethylhydrozimmt-aldehyd, welcher die Condensation zum Indenderivat erleidet.
Leichter als die Aldehyde der Hydrozimmtreihe lassen sich dieKetone dieser Gruppe 1 condensiren. Hier gelingt die Wasserabspaltung,wenngleich in geringem Maasse, auch bei den im Benzolkern nichtsubstituirten Verbindungen. So erhält man beim Stehenlassen einerLösung von Benzylaceton in concentrirter Schwefelsäure geringe Mengen3-Methylinden:
CH, CH,
TiCH
CO—CH,
0-CH
+ H 2 0.
Auch beim «-Methylbenzylaceton findet der Condensationsvorgang nurschwierig statt; geht man dagegen vom m-Nitro-«-methylbenzalacetonaus und behandelt dieses mit Zinn und Salzsäure, so bildet sich 2.3-Di-methyl-6-amidoinden — ein Vorgang, der ganz analog verläuft, wiedie oben besprochene Darstellung des 2-Methyl-6-amidoindens aus demm - Nitro - a - methylzimmtaldehyd:
CH,
2.
H.-N-
CO-CH, 2
H 2 N
CO-CH,
+ 2H 2 0,
C-CH,
+ H 2 0.
Am leichtesten lassen sich die Derivate der Hydrozimmtsäure - con-densiren. Die dabei entstehenden Indenkörper bilden sich nach demSchema:
C C
"NC r^N^Nc
+ H.O;CO-OH
Jco
1 v. Millee u. Eohde, Ber. 23, 1881 (1890). — Vgl. auch: v. Pechmann, Ber. 16,516 (1883). — Roser, Ber. 20, 1574 (1887). Ann. 247, 157 (1888).
2 v. Millee u. Eohde, Ber. 23, 1887 (1890); 25, 2095 (1892). — Youno, Ber. 25,2102 (1892). — Mieesch, Ber. 25, 2109 (1892). — Vgl. auch: Liebermann u. Haet-mann, Ber. 25, 2124 (1892). — B. Schmidt, J. pr. [2] 62, 545 (1901).