Constitution des Phellandrens.
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^geführten Formeln übrig, wenn man nicht aus der anscheinend gesättigten Naturdes Phellandrennitrits auf eine bicyclische Anordnung der Atome im Sinne desSchema III schliessen will:
CH a
i
HC
1C
iCH
H 2 C
JüH
CH
CH
II
III
CH, CH 3 ^JJLg V-*4ig y - y - , - L 3
Den Uebergang des Phellandrennitrits bezw. des Nitrosooxyds in Tetrahydro-carvon [Menthanon (2)] und Tetrahydrocarvylamin kann man bei Annahme des"itrosooxyds zu
CH 3 CH 2
IC
HC^^C • NO>0
H 5 Ö
oder
CH
CH, CH,
ln folgender Weise erklären:
II
-C-NO>0—CH
—C-NO—CH
-C ■ NH 2
j-^OH-CH 2
—CH-NH 2-CH-OH
— >-
-C-OH
—CH
—C-NH 2
II—CH
—CO
-CH,'
-CH-NH 2
I-CH.
Es sei bei dieser Gelegenheit auf das ziemlich analoge Verhalten des Nitrocyclo-oexans bei der Keduetion hingewiesen (S. 789).
Ein Kohlenwasserstoff 1 C 10 H 16 , noch unaufgeklärter Constitution, der vielleichthierhergehört, erhielt man aus Thujylamin (s. S. 979), als dessen Chlorhydrat dertrockenen Destillation unterworfen wurde. Es scheint sich hierbei der bicyclische^hujonring in eine monocyclische Form umzulagern.
Mentkadiene der Metareihe sind bisher nur in wenigen Ver-tretern bekannt geworden, von denen eines, das Sylvestren, als optisch-active Form im schwedischen Kiefernadelöl und finnländischen Terpen-tinöl aufgefunden, das andere — Carvestren — künstlich und m-activ gewonnen wurde. Es ist wahrscheinlich, dass diese beiden Ver-bindungen in demselben Verhältniss zu einander stehen wie die Limonenez um Dipenten 2 .
1 Semmleb, Ber. 25, 3345 (1892). — Wallach, Ann. 286, 99 (1895).
2 Baeyer u. Villiger, Ber. 31, 1405 2067 (1898).