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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Halogen- und Nitroderivate der

heacane 1 vom Siedep. 190192° und Siedep. 194198° abscheiden, welch 6der Behandlung mit alkoholischem Kali verschiedene Cyclohexadiene B(Vgl. S. 797). des

tTodcycloheocan 2 ist am leichtesten erhältlich durch einfache UmsetzungCyclohexanols mit rauchender Jodwasserstoffsäure und dient zur präparaüvenreitung des Cyclohexans und Cyclohexens 1.4-Dijodcyclohexan s

^CH 2CH 2 \ m jt

JHC >CHJ entsteht aus Chinit (S. 802803) durch Behandlung «

^CH 2 -CH/ oB

rauchender Jodwasserstoffsäure. Es existirt in einer eis- und einer trans-Form,denen die trans-Form fest (Schmp. 144145°), die cis-Form flüssig ist. ,

Hierher gehören auch die durch directe Vereinigung des Benzmit Chlor oder Brom im Sonnenlicht entstehenden BenzolhexahalogemBenzolhcxachlorid (Hexachlorcyclohexan) C 6 H 6 C1 6 schon 1825 v °Faeaday beobachtet tritt in zwei Isomeren auf (Meuniek), " er ,Existenz man analog wie diejenige der isomeren Hydromellithsäuren (

S. 875876) und Inosite (S. 806) durch verschiedene Lagerung

der

Chloratome zu beiden Seiten der Ringebene erklärt.

! Druck-

a-Benzolhexachlorid 4 schmilzt bei 157° und siedet bei 218°unter 345 mm 1

j?-Benzolhexachlorid 5 wird von der flüchtigen «-Verbindung durch W* 88 ,dampf getrennt und sublimirt gegen 310°; es entsteht neben der a-A r erbindung "Einleiten von Chlor in siedendes Benzol. .

Von den beiden Verbindungen wird die j?-Form schwerer durch alkohoBSKalilauge in a-Trichlorbenzol übergeführt als die a-Form. Letztere wird "UZink in alkoholischer Lösung zu Benzol reducirt.

Benzolhexabromid 6 C 6 H 6 Br 6 entsteht analog; indessen ist hier die Exis*von Isomeren zweifelhaft.

Mtroprodnkte der Hexamethylenreihe sind bisher nur in geringZahl dargestellt worden, da sich das Hexamethyien und seine Homologganz anders wie Benzol gegenüber nitrirenden Mischungen verhält. äeiner zuerst von Konowalow 7 ausgearbeiteten Methode gelingt es inde sSverhältnissmässig leicht, Hexamethyien (wie auch die aliphatischen KoW eWasserstoffe mit offener Kette) in Nitroprodukte überzuführen. Zu die seZwecke erhitzt man sie mit einer verdünnten Salpetersäure im J^ 1schlussrohr; dabei hat sich ergeben, dass die Nitrogruppe bei Gegen ffaeines tertiären Wasserstoffatoms immer zuerst dieses ersetzt, z. B--

1 Mäekownikow, Ann. 302, 29 (1898). Foktey, Journ. Soc. 73, 943 V 89b >'

2 Baetee, Ann. 278, 107 (1894). Markownikow, Ann. 302, 12 (1898)-

3 Baetee, Ber. 25, 1037 (1892); 26, 229 (1893). Ann. 278, 88 (1 89 ,|

4 Faraday, Ann. eh. [2] 30, 274 (1825). Mitsoheelich, Pogg. 35, 370 (l 83oJ '

Matthews, Journ. Soc. 59, 166 (1891),

5 Sohüpphaus, Ber. 17, 2256 (1884). Meunieb, Ann. eh. [6] 10, 223 (I 88 "- 1 '

Feiedel, Bull. [3] 5, 136 (1891). Scholl u. Nökb, Ber. 33, 723 (1900).

6 Mitsoheelich, Pogg. 35, 374J1835). Meunier, Ann. eh. [6] 10, 272 (1887)- "Oendoeff u. Hovells, Am. ehem. Journ. 18, 312 (1896). Matthews, Journ. &° '73, 243 (1898); 79, 43 (1901).

7 Konowalow, Compt. rend. 121, 652, (1895). Ber. 26 Ref., 878 (1893); 28 R ef ''1054 (1895).